Beim Ickern-Rundgang werden Schwachstellen begutachtet

Mein Ickern

Die neuesten Corona-Bestimmungen machen es schwieriger. Auf den „Ickern-Rundgang“ will aber der Verein Mein Ickern nicht verzichten. Vorsitzender Marc Frese: „Das Anliegen ist zu wertvoll.“

Ickern

, 29.10.2020, 19:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Radfahrer haben bei Mein Ickern gemeldet, dass die Fahrbahn auf der Emscherstraße unter der Autobahnbrücke sehr schlecht ist. Ein Punkt, der beim Rundgang besprochen werden soll.

Radfahrer haben bei Mein Ickern gemeldet, dass die Fahrbahn auf der Emscherstraße unter der Autobahnbrücke sehr schlecht ist. Ein Punkt, der beim Rundgang besprochen werden soll. © Ronny von Wangenheim

Zum dritten Mal soll am Dienstag, 10. November, der Ickern-Rundgang stattfinden. Ganz genau wie bei den ersten beiden Malen wird das Treffen des Vereins Mein Ickern und des EUV nicht stattfinden. Die neuesten Corona-Bestimmungen machen den üblichen Rundgang so nicht möglich. Das Vorhaben aber bleibt.

„Sonst waren wir mit sieben bis acht Menschen unterwegs“, erläutert Mein-Ickern-Vorsitzender Marc Frese. „Jetzt werden wir mehrere Zweier-Teams bilden.“ Das Ganze ausfallen zu lassen, war keine Option. „Sonst wäre die Idee tot.“ Bislang seien bereits 30 Hinweise von Bürgern gekommen, so Frese. Diese werde man sich gemeinsam anschauen.

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Reinigung, Verkehr, Spielplätze, Grünflächen, bauliche Situation – das sind die Stichworte. Da geht es zum Beispiel um Bürgersteige, die für Rollstuhlfahrer schlecht zu erreichen sind, oder um Schäden auf Radwegen. Die beiden Ickern-Rundgänge in den vergangenen Jahren hätten gezeigt, so Frese, dass viele der Hinweise aufgegriffen werden konnten.

Hinweise sind noch bis zum 30. Oktober möglich

Noch bis zum 30. Oktober können Bürger weitere Hinweise melden, die dann in die Liste aufgenommen werden, die Marc Frese dem EUV überreichen wird. Mails gehen an vorstand@mein-ickern.de.

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