Bescheidene Entbindungsbilanz

Geburtenstatistik

In Sachen Nachwuchs kann die Stadt zur Jahres-Halbzeit mit keinem Erfolgserlebnis aufwarten: Im ersten Halbjahr wurden 457 Neugeborene angemeldet – 33 oder knapp sieben Prozent weniger als im selben Zeitraum des Vorjahres.

CASTROP-RAUXEL

von Von Michael Fritsch

, 08.08.2011, 15:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im ersten Halbjahr registrierte die Stadt weniger Neugeborene in als im Vorjahreszeitraum. Zur Entbindung kommen aber auch Frauen von auswärts in die Castroper Kliniken.

Im ersten Halbjahr registrierte die Stadt weniger Neugeborene in als im Vorjahreszeitraum. Zur Entbindung kommen aber auch Frauen von auswärts in die Castroper Kliniken.

Während das Rochus-Hospital 305 Neugeborene (minus 10) in den ersten sechs Monaten registrierte, verzeichnete das Evangelische Krankenhaus im selben Zeitraum 211 Kinder, zehn mehr als im Vergleichszeitraum. Per Saldo ist die Halbzeit-Anzahl von 516 also völlig identisch mit der des Vorjahres. Im Klartext bedeuten diese Zahlen eine positive „Entbindungsimportbilanz“ für Castrop-Rauxel: Das heißt, es bringen erheblich mehr Frauen ihr Kind hier zu Welt, als hier wohnen. Was man durchaus als Wertschätzung für beide geburtshilflichen Abteilungen interpretieren kann.

Michael Glaßmeyer, Ärtzlicher Direktor des Rochus-Hospitals und in Personalunion Chef von Gynäkologie und Geburtshilfe sieht für sein Haus gute Chancen, den im vergangenen Jahr erreichten Rekord von 668 Babys durchaus auch 2011 wieder erreichen zu können. Der Grund: „Das zweite Halbjahr ist im Vergleich zum ersten immer das stärkere“, berichtet er. Insbesondere die Monate September, November und Dezember seien erfahrungsgemäß überdurchschnittlich stark.   

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