Bombe in Castrop-Rauxel entschärft - keine Zwischenfälle

Straßen wieder frei

Im Castrop-Rauxeler Stadtteil Ickern wurde eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Der Kampfmittelräumdienst erledigte seine Arbeit ohne Zwischenfall. Die Straßen sind wieder frei. Alles zur Entschärfung können Sie hier nachlesen.

CASTROP-RAUXEL

27.11.2013, 13:53 Uhr / Lesedauer: 1 min

  • Die Bombe ist bei Arbeiten an der Straße "Im Gründchen" gefunden worden.
  • Anwohner aus 120 Häusern wurden evakuiert.
  • Auch die Glückauf-Kampfbah nebenan ist betroffen.
  • Die Entschärfung hat um 15 Uhr begonnen.
  • Nach knapp 30 Minuten war die Arbeit des Kampfmittelräumdienstes ohne Zwischenfälle getan. 

Die Bombe ist entschärft. Der Kampfmittelräumdienst hatte nur ein paar kleinere Probleme, weil die Bombe hochkant in der Erde steckte - es musste tiefer gegraben werden. Nach der erfolgreichen Bergung wurden die Straßen sofort wieder freigegeben. Auch die evakuierten Bewohner aus den 120 betroffenen Häusern durften in ihre Wohnungen zurückkehren. 

Aktueller Zwischenstand nach einer Rückfrage bei der Stadt Castrop-Rauxel: Die Entschärfung soll pünktlich beginnen. Wie viele Ickerner evakuiert werden mussten? Dazu können Feuerwehr und Stadt aktuell noch nichts sagen. Die Hoffnung - geäußert auf der Seite von castrop-rauxel.de: "Manchmal ist der Kampfmittelräumdienst so schnell, dass es in 20 Minuten vorbei ist."

Wo ist die Bombe gefunden worden? Welcher Bereich ist betroffen? Anhand der Daten, die uns die Stadt Castrop-Rauxel zur Verfügung gestellt hat, haben wir eine Karte erstellt. 

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Gesperrt sind ab 14.30 Uhr:  

  • die Straße „Im Gründchen“
  • ein Teilstück der Waldenburger Straße
  • ein Teilstück der Lakestraße
  • ein Teilstück der Friedhofstraße
  • ein Teilstück „In der Wanne“
  • ein Teilstück „In der Mark“
  • ein Teilstück „Emscherbruch“
  • das Freibadgelände am Parkbad Nord,
  • die Glück-Auf-Kampfbahn samt Vereinsheim
  • der südwestliche Teil des Ickerner Friedhofs
  • der östliche Bereich des Volksparks Ickern

Einsatzkräfte sind dabei, Bewohner aus den unliegenden Häusern und Wohnungen zu evakuieren.

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