Brandserie: LEG prüft Einsatz von Videokameras

Tiefgarage an der Wasserwerkstraße

Seit gut zwei Wochen hat es in der Tiefgarage an der Wasserwerkstraße und in der dazugehörigen Wohnanlage nicht mehr gebrannt. Die Hausbewohner haben den Schock aber noch nicht verdaut, sind weiterhin besorgt. Der Vermieter - die LEG - reagiert jetzt: Eine Videoüberwachung könnte kommen. Es gibt aber auch noch eine andere Option.

von Miriam Instenberg

Castrop-Rauxel

, 04.06.2014, 14:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
In dieser Tiefgarage an der Wasserwerkstraße kam es wiederholt zu Bränden - der Vermieter, die LEG, prüft nun den Einsatz von Videokameras oder eines Sicherheitsdienstes.

In dieser Tiefgarage an der Wasserwerkstraße kam es wiederholt zu Bränden - der Vermieter, die LEG, prüft nun den Einsatz von Videokameras oder eines Sicherheitsdienstes.

  Nach der Brandserie, die im März in der Tiefgarage an der Wasserwerkstraße begann und sich im Mai auch auf die nebenan gelegene Wohnanlage ausweitete, fühlen sich viele Hausbewohner nicht mehr sicher. Die Polizei kann in der Angelegenheit weiterhin keine Ermittlungsergebnisse vermelden. "Es gibt nichts Neues, die Kollegen ermitteln weiter", sagte Polizeisprecher Michael Franz am Mittwoch. Auslöser für die Brände soll Spekulationen zufolge ein Parkplatzkrieg sein, der in der betroffenen Tiefgarage ausgefochten wird. Ein Argument, das gegen diese Theorie spricht, liefert allerdings die LEG Wohnen NRW GmbH selbst: „Es stehen dort 96 Parkplätze zur Verfügung, von denen 32 gar nicht vermietet sind“, erklärte LEG-Pressesprecherin Astrid Mendolia.

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