Bürger reden mit beim Thema Landwehrbach

CASTROP Da ist noch was drin: Über 100 Besucher erlebten Donnerstag Abend in der ASG-Aula eine zweistündige, erfreulich konstruktive Auseinandersetzung in Sachen Offenlegung des Landwehrbachs.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 19.06.2008, 21:54 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die vom Stadtbetrieb EUV als „Nachbarschaftsdialog“ bezeichnete Informations- und Diskussionsveranstaltung zeigte auf, dass die Bürger im weiteren Planungsprozess, der möglichst noch in diesem Jahr abgeschlossen werden soll, ein gehöriges Wort mitzureden haben. Bürgermeister Johannes Beisenherz kündigte die Gründung eines Beirats unter Einbeziehung von Gerald Baars und Dr. Philipp Walkenhorsts vom Parkbad Süd-Verein an, in dem alle denkbaren Varianten zur Suche nach der besten Lösung ernsthaft geprüft werden sollen.

Fällung von 22 alten Bäumen vermeiden

Um die Fällung der 22 alten Bäume an der Glückaufstraße und die 3,25 m hohe Staumauer zu verhindern, stellte Baars seine Variante einer Nutzung des Obercastroper Bach-Überlaufs im Stadtgarten vor. Auch die Schillerwiese (hinter der alten Paketpost) wurde als Alternative gehandelt. Wie Walkenhorst ausführte, wäre der Verein mit einem leichten Eingriff in den Stadtgarten bei der von Baars präferierten ersten Variante.

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