Castrop-Rauxeler startklar für großes Abenteuer

Allgäu-Orient-Rallye

Am 30. April geht es für Robin Krumm, Hendrik Magnusson, Sarah Winkelmann und Andre Leopold in Richtung Georgien. Sie sind Teilnehmer der "Allgäu-Orient-Rallye". Beim "Roll Out" stellten ihre Rallye-Fahrzeuge im Autohaus Henning in Herne vor.

CASTROP-RAUXEL

von Tim Rehbein

, 13.04.2016, 15:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bald geht es los: Am Samstag, 30. April, machen sich Robin Krumm, Hendrik Magnusson, Sarah Winkelmann und Andre Leopold für die Europastadt bei der „Allgäu-Orient-Rallye“ auf den Weg vom bayrischen Oberstaufen bis ins georgische Tiflis, von dort aus geht es zurück in die Türkei, wo die Teilnehmer am 20. Mai in Dalaman die Ziellinie überqueren wollen.

Teams dürfen keine Autobahnen nutzen

Rund 7000 Kilometer Strecke muss das Team mit zwei Wagen zurücklegen. Dabei dürfen sie weder Autobahnen noch Mautstraßen nutzen. Auf dem Weg in die Republik im Kaukasus kreuzen sie insgesamt neun Länder (Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Serbien, Rumänien, Bulgarien und die Türkei).

Die nächtlichen Ruhepausen gibt es entweder in den beiden umgebauten Rallye-Fahrzeugen oder in Herbergen, die nicht mehr als elf Euro pro Person und pro Nacht kosten dürfen – so schreibt es das Regelwerk der Rallye vor. Die erschwerten Bedingungen machen auch den Reiz aus. „Sonst wäre es keine richtige Herausforderung“, sagt Robin Krumm.

3000 Euro Spenden für Kinder in Rumänien

Das „Team 75 Glück Auf“ wird auf dem Weg auch in der rumänischen Stadt Miercurea Ciuc einen Halt einlegen. Dort übergeben die Teilnehmer Hilfsgüter der Stiftung „Aktionen – Menschen in Not“ an ein Kinderheim.

Melanie Heine aus dem Vorstand der Stiftung freut sich über die Zusammenarbeit mit dem Team. So konnten schon rund 3000 Euro sowie viele Sachspenden gesammelt werden. Nach Erreichen des Ziels werden die Fahrzeuge vor Ort für wohltätige Zwecke versteigert.

Wer das Abenteuer der beiden Teams verfolgen möchte, hat auf der Homepage des Veranstalters die Möglichkeit, mithilfe eines GPS-Trackers die Fahrzeuge zu lokalisieren. Weitere Informationen und Fotos der Tour finden Sie .

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