CDU-Chef spricht bei Kravanja von „Realsatire“

Streitfall Stadtwerke

"Schon das Geld für die Machbarkeitsstudie hätte man sich schenken können", sagt FDP-Chef Christoph Grabowski und freut sich, dass sich die CDU jetzt mit ihm gegen die Gründung von Stadtwerken ausspricht.

CASTROP-RAUXEL

von Von Peter Wulle

, 31.10.2011, 10:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Energisch beteuert SPD-Parteivorsitzender Rajko Kravanja nach wie vor, dass die Gründung eines Stadtwerks für Castrop-Rauxel wirtschaftlich sinnvoll sein könne.Genau dies aber solle von Fachleuten ja geprüft werden. Zu Kravanjas Vorwurf, die hiesige CDU sei jetzt ohne Not aus der Machbarkeitsdebatte ausgestiegen und verhalte sich ganz anders als andere CDU-Stadtverbände im Kreis Recklinghausen, entgegnet CDU-Chef Michael Breilmann: „Natürlich werden wir uns nicht aus der Stadtwerke-Diskussion verabschieden.

Im Gegenteil: Wir werden weiter unsere ablehnende Haltung deutlich machen.“ Breilmann hält es für „Realsatire, wenn Herr Kravanja der CDU vorwirft, dass wir uns eine eigene Meinung bilden, ohne die Machbarkeitsstudie abzuwarten.“ „Dies“, so Breilmann, „tut die SPD selbst seit Monaten und bekräftigt ihr Ja zu Stadtwerken.“ Für den CDU-Chef dagegen steht fest: „Die Risiken für die Stadt Castrop-Rauxel sind enorm.“  

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