CDU macht sich Sorgen wegen der wilden Deponie

Ehemaliger Güterbahnhof

Hoch her ging's in der EUV-Verwaltungsratssitzung: Die CDU stellte zum Thema der wilden Müllkippe am ehemaligen Güterbahnhof unbequeme Fragen. Der EUV hielt dagegen, will nicht in Aktionismus verfallen.

RAUXEL

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 31.03.2011, 20:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf dem ehemaligen Güterbahnhof hatten Bürger die wilde Müllkippe entdeckt.

Auf dem ehemaligen Güterbahnhof hatten Bürger die wilde Müllkippe entdeckt.

Die Stadt habe die erforderlichen Schritte eingeleitet und sei am Ball, hielt EUV-Chef Michael Werner dagegen. Gäbe es an dem Waldstück am ehemaligen Güterbahnhof Gefährdungspotenzial, wäre das Grundstück sofort eingezäunt worden, versicherte EUV-Umwelt-Ressortchef Thorsten Werth-von Kampen am Donnerstag im Gespräch mit unserer Redaktion.„Wir haben keinen Grund, in Aktionismus zu verfallen, sondern arbeiten das Problem mit der wilden Müllkippe in Ruhe ab“, so Werth-von Kampen.

Sofort nach Bekanntwerden der Problematik durch die Dortmunder Kripo im Zusammenhang mit einem gestohlenenen Bagger habe man den Kreis als Untere Abfallwirschaftsbehörde miteingebunden. Wichtig sei jetzt nach den Recherchen um Flächeneigentümer und das Gelände nutzende Firmen, dass sich die Liegenschaftsfirma Aurelis als Tochter der Bahn kümmere. Werth-von Kampen: „Vermietet ist die Fläche an zwei Firmen, aber drei sind drauf.“ In der kommenden Woche gibt es ein Gespräch mit Flächeneigentümer, Kreis und Stadt darüber, wer welche Maßnahmen wann zu treffen hat, so der EUV-Umweltexperte. Wie am Montag berichtet, waren Bürger gemeinsam mit der CDU bei der Aktion „Platzverweis dem Dreck“ auf die Schutt-Ablagerungen gestoßen.

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