Christian Breil gestaltet Lichttor für Eingang in die Fußgängerzone

Altstadt soll leuchten

Am Eingang Münsterplatz/Biesenkamp soll ein großes Lichttor den Beginn der Fußgängerzone markieren. Noch in diesem Jahr sollen dort die Lichter angehen.

CASTROP-RAUXEL

von Von Peter Wulle

, 11.10.2011, 20:05 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Lichtdesigner Christian Breil hat bereits an mehreren Orten in Castrop Akzente gesetzt - so zum Beispiel hier am Simon-Cohen-Platz und Im Ort.

Der Lichtdesigner Christian Breil hat bereits an mehreren Orten in Castrop Akzente gesetzt - so zum Beispiel hier am Simon-Cohen-Platz und Im Ort.

Unter der Überschrift „Die Altstadt soll leuchten“ hat er für Montag, 17. Oktober, um 19 Uhr ins Café Residenz eingeladen. „Mit dem Lichtdesigner Christian Breil wurde ein erster Entwurf in der Arbeitsgruppe für Immobilienaufwertung erarbeitet. Jetzt sind die Ideen zu einem konkreten Umsetzungskonzept weiter zu entwickeln“, erklärt Gerald Baars. Christian Breil ist in Castrop seit Jahren bekannt. Er hat bereits mehrere Orte in der Stadt illuminiert. So zum Beispiel die gesamte neue Lichtgestaltung in der Straße Im Ort, den Kulturplatz Leo und den Simon-Cohen-Platz. Mit den zur Verfügung stehenden 120.000 Euro sollen im Laufe der nächsten Monate mehrere Lichttore und Lichtobjekte im öffentlichen Raum geschaffen werden. Parallel dazu wünscht sich der Cityring-Vorstand, dass Hauseigentümer in der Altstadt mit ihrem privaten Geld ihre Hausfassaden beleuchten und so in Szene setzen.

  „Dabei soll die Planung für die Lichtgestaltung der Immobilien der Cityring-Mitglieder aus den Landesmitteln mitfinanziert werden“, sagt Gerald Baars. Er legt Wert darauf, dass die Lichtgestaltungen aufeinander abgestimmt werden und ein „Projekt aus einem Guss“ entsteht. Dass es dringend notwendig ist, die Altstadt weiter herauszuputzen und als Einkaufsstandort zu stärken, steht für Gerald Baars außer Frage. „Die neue Thier Galerie in Dortmund übt starken Druck auf die Immobilienpreise und den Handel in der Altstadt aus, denen wir mit unseren Maßnahmen begegnen wollen“, sagt er. Dazu zählt auch die Einrichtung einer Spielmeile, die unmittelbar bevor steht. „Die sechs neuen Spielgeräte“, erklärt Baars, „sind da. Wir stellen sie alle zusammen auf, sobald die Kanalbauarbeiten in der Münsterstraße beendet sind.  

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