Coronavirus

Corona-Inzidenz im Kreis Recklinghausen stagniert auf hohem Stand

Kommen wir so jemals von diesem hohen Infektionsstand wieder herunter? Die Corona-Wocheninzidenz im Kreis Recklinghausen stagniert auf einem viel zu hohen Niveau.
Inzidenz © Weckenbrock / Datawrapper

Anfang Dezember, die Tage werden immer kürzer, das Weihnachtsfest rückt immer näher. Damit werden auch die Gedanken immer mehr, wie man Heilig-Abend und die Feiertage feiern möchte. Die Corona-Pandemie nimmt keine Rücksicht: Wir bewegen uns weiterhin auf einem Niveau, das Experten und Politiker als viel zu hoch bezeichnen.

Im Kreis Recklinghausen liegt die 7-Tage-Inzidenz, in der die Neuinfektionen mit dem Coronavirus auf 100.000 Einwohner runtergerechnet werden, bei über 170. Dabei gilt der Wert 50 als der Wert, in der die Pandemie noch unter Kontrolle gehalten werden kann, weil das Gesundheitsamt es nur bis zu dieser Zahl richtig schafft, die Fälle einzeln nachzuvollziehen und deren Kontaktpersonen nachzuverfolgen.

Der Lockdown light seit Anfang November hat Wirkung gezeigt: Die Rekord-Inzidenz vom 1.11. (241) wird seither deutlich unterschritten. Aber sie ist auch fünf Wochen nach der geplanten Kontakte-Reduzierung nicht so stark gesunken, wie sich das viele erhofft hatten. Erst sank sie leicht, Ende November dann stark. Nun verharrt sie aber auf einem Niveau im 170. Das ist um 120 Punkte über der 50er-Schwelle.

Problematisch ist vor allem die Zahl der Todesfälle: 45 Personen (von insgesamt 140) starben allein in den vergangenen acht Tagen an oder mit Sars-CoV-2. So hoch wie zurzeit war die Sterblichkeit noch nie.

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