Coronavirus

Corona-Inzidenz: Wo steht der Kreis Recklinghausen im NRW-Vergleich?

Die Corona-Inzidenz im Kreis Recklinghausen sinkt tendenziell. Wo der Landkreis im NRW-Vergleich steht, zeigt eine Grafik mit der Landes-Rangliste von Höxter bis Münster.
Der Kreis Recklinghausen steht bei der 7-Tages-Inzidenz an 14. Stelle. © picture alliance/dpa

Die Inzidenz des Kreises Recklinghausen liegt bei 135,5 (Quelle: LZG NRW). Seit dem 10. Januar ist sie deutlich rückläufig und liegt nur noch etwa bei der Hälfte ihres Höchststandes von 270 Corona-Neuinfektionen in sieben Tagen je 100.000 Einwohner zu Weihnachten.

Das heißt: Es stecken sich nur halb so viele Menschen mit dem Coronavirus an wie noch zu Heiligabend.

So niedrig war die Inzidenz zuletzt Ende Oktober, als gerade die zweite Corona-Welle so richtig loslegte. Ausnehmen muss man bei dieser Betrachtung die aufgrund der fehlenden Meldeverlässlichkeit aufgrund der vielen Feiertage nicht validen Werte (auch um 130) zwischen den Jahren und ganz zu Anfang des Jahres 2021.

Das bedeutet: Die drastischen Kontaktreduzierungen durch geschlossene Schulen und Pandemiebetrieb in Kitas (seit Mitte/Ende Dezember), durch geschlossene Geschäfte, Dienstleistungsbetriebe, Kneipen, Restaurants und Cafés wirken sich jetzt offenbar richtig aus. Wie die Familientreffen während der Feiertage sich ausgewirkt haben, darüber lässt sich kein klares Bild ablesen.

Der NRW-Vergleich: Wo steht Recklinghausen?

Aber wo steht nun der Kreis im NRW-weiten Vergleich? Noch kürzlich wurde die 15-Kilometer-Regel für die Menschen im Vest verhängt, weil im Kreis RE eine Inzidenz über 200 herrschte. Damit war man einer von vier Landkreisen, für die das in NRW galt. Jetzt steht der Kreis Recklinghausen auf Rang 14 im NRW-Ranking.

Die Stadt Münster ist darin mit 38,8 derzeit die Vorzeige-Kommune und liegt auch unter dem Zielwert von unter 50. Sie belegt derzeit bundesweit Rang 5. Am schlechtesten sieht es derzeit im ostwestfälischen Kreis Höxter (218) aus: Dort ist der einzig verbliebene Hotspot landesweit mit einem Wert über 200. Die höchsten Werte in Deutschland sind nach wie vor ganz im Osten zu finden: Der Landkreis Hildburghausen in Thüringen wird vom Robert-Koch-Institut mit 398 angegeben.

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