Corona-Massentest bei Kita - Betrieb hat dennoch wieder begonnen

mlzCoronavirus in Castrop-Rauxel

Es war eine turbulente Woche für das Kinderhaus Rasselbande in Merklinde. Aufgrund eines Corona-Falls musste die Einrichtung zeitweise schließen. Jetzt wurde sogar ein Massentest angeordnet.

Merklinde

, 31.10.2020, 08:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Sorge vor einer erneuten Schließung der Schulen und Kitas war in den vergangenen Tagen stets präsent. Doch anders als unter anderem Restaurants, Cafés und Bars bleiben die Betreuungseinrichtungen auch im November geöffnet. Wie kompliziert sich die Lage allerdings entwickeln kann, zeigt sich am Fall des Kinderhauses Rasselbande in Merklinde. Hier steht jetzt sogar ein Corona-Massentest an.

Seit Freitag wieder im Normalbetrieb

Die schlechten Nachrichten für das Kinderhaus Rasselbande in der ehemaligen Marienschule in Merklinde rissen in dieser Woche nicht ab. Obwohl sich ein erster Corona-Verdachtsfall bei einem Kind Anfang der Woche als negativ herausstellte, musste die Einrichtung den Betrieb Mitte der Woche vorerst doch gänzlich einstellen.

Der Grund: Eine Mitarbeiterin hatte sich augenscheinlich unabhängig von dem Kind mit dem Virus angesteckt.

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Am Freitag konnte Lorenz Kirstein vom Kinderhaus allerdings ein wenig Entwarnung geben. „Das Gesundheitsamt hat uns mitgeteilt, dass jetzt alle Mitarbeiter, Kinder und Eltern informiert worden sind, die möglicherweise zur Kontaktgruppe der betroffenen Mitarbeiterin gehören.“

Da man nun Gewissheit darüber habe, wer sich in diesem Zusammenhang gegebenenfalls noch mit dem Virus infiziert haben könnte und die betroffenen Personen bereits in häuslicher Quarantäne verweilen, sei man am Freitag wieder zum Normalbetrieb übergegangen.

Behörde ordnet Massentest an

„Wir haben glücklicherweise noch genügend Mitarbeiter, um die vollständige Betreuung wieder aufzunehmen. Durch die Trennung der Gruppen konnten wir genau abgrenzen, wer Kontakt zu den betroffenen Personen hatte und wer als ungefährdet gilt“, so Kirstein.

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Wie viele Mitarbeiter und Kinder tatsächlich in Quarantäne müssen und wie lange diese dauern könnte, sei momentan noch nicht absehbar. „Das Gesundheitsamt führt jetzt mit allen Betroffenen Gespräche und entscheidet dann, wer wie lange in Quarantäne muss. Da wissen wir derzeit aber auch noch nichts Genaueres“, betont Kirstein.

Dennoch habe die Behörde eine weitere Maßnahme angeordnet: einen Massentest. Dabei sollen alle Kontaktpersonen auf eine mögliche Infektion mit dem Virus überprüft werden. „Das Deutsche Rote Kreuz wird diese Tests vornehmen“, so Kirstein. „Wann diese allerdings durchgeführt werden, steht aktuell noch nicht fest.“

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