Corona: Zwei Städte in der Nachbarschaft machen weiter große Sorgen

Coronavirus

Die Zahl der aktuell Infizierten in Castrop-Rauxel ist leicht gesunken. Damit könnte sich eine Trendwende bewahrheiten. Eine Stadt im Kreis und die Nachbarstadt Herne machen aber Sorgen.

Castrop-Rauxel

, 11.11.2020, 11:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Maskenpflicht in der Fußgängerzone gehört zu den aktuellen Maßnahmen zur Verbreitung des Virus.

Die Maskenpflicht in der Fußgängerzone gehört zu den aktuellen Maßnahmen zur Verbreitung des Virus. © Matthias Langrock

Die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Castrop-Rauxel geht zurück. Zwar langsam, aber immerhin. Damit scheint sich die erhoffte Trendwende zu verfestigen, die die Behörden durch den „Lockdown light“ und die verschärften Masken-Bestimmungen zu erreichen hoffte.

Waren im Castrop-Rauxel am Dienstag noch 178 Infizierte registriert, sank die Zahl bis Mittwoch nach Angaben des Kreises Recklinghausen auf 166, nachdem sie am 3. November mit 216 ein Allzeit-Hoch erreicht hatte. Zwar hat es von Dienstag auf Mittwoch 16 Neuinfizierte gegeben, auch diese Zahl liegt aber deutlich unter den Höchstwerten der Pandemie.

Fast 700 Covid-19-Fälle jetzt in Castrop-Rauxel

Die Sieben-Tage-Inzidenz wird vom Kreis aktuell in Castrop-Rauxel mit 133,6 angegeben, am Vortag lag der Wert bei 120. Insgesamt gibt es in Castrop-Rauxel jetzt 698 jemals registrierte Covid19-Fälle. 524 gelten als genesen (am Dienstag waren es 496).

Kreisweit gibt es (Stand Mittwoch, 11.11., 6 Uhr) 7016 bestätigte Corona-Fälle, davon 4872 Genesene, 68 Todes­fälle und 2076 aktuell Infizierte. Die Inzidenz liegt kreisweit bei 213,6. Für Sorgenfalten sorgen im Kreis Recklinghausen nach wie vor einzelne Städte. Speziell die Situation in Herten bereitet Kopfschmerzen, wo die Inzidenz nach aktuellem Stand auf einen wert von 333,2 angestiegen ist.

Und hier die Werte der einzelnen Städte:

Stadt / Fälle / Genesene / Todesfälle / Aktuell Infizierte / Inzidenz

Castrop-Rauxel 698 / 524 / 8 / 166 / 133,6

Datteln 310 / 190 / 1 / 119 / 190,8

Dorsten 719 / 474 / 7 / 238 / 200,8

Gladbeck 1221 / 892 / 29 / 300 / 246

Haltern am See 292 / 230 / 0 / 62 / 121,5

Herten 822 / 481 / 4 / 337 / 333,2

Marl 916 / 638 / 3 / 275 / 216,5

Oer-Erkenschwick 476 / 354 / 3 / 119 / 165,5

Recklinghausen 1265 / 890 / 11 / 364 / 244,2

Waltrop 297 / 199 / 2 / 96 / 184,1

Herne liegt mit 283,8 im sehr gefährdeten Bereich

Im Land NRW gibt es mittlerweile 180.520 registrierte Fälle, das sind 4.572 mehr als am Vortag Die Inzidenz sank um 0,7 Prozentpunkte auf nun 167,9 ab, aktuell infiziert sind 62.900 Menschen. Von Dienstag auf Mittwoch stieg die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen im Bundesland um 75 auf jetzt 2465, wie das Landeszentrum Gesundheit (LZG) dokumentiert.

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Laut LZG lagen die Kreis-Werte Stand Mitternacht höher als vom Kreis dann für 6 Uhr angegeben. Demnach gibt es hier eine Wochen-Inzidenz von noch 232,8. Herne mit einer Inzidenz von 283,8 ist demnach immer noch arg gefährdet, in Dortmund liegt der Wert bei 217,3.

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