Coronavirus: Kreis meldet ersten Fall der brasilianischen Corona-Mutante

Coronavirus

Erst erreichte die britische, dann die südafrikanische Corona-Mutante den Kreis Recklinghausen und die Europastadt. Nun ist die brasilianische Virusvariante festgestellt worden.

Kreis Recklinghausen

, 02.04.2021, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Kreis Recklinghausen hat sich bislang eine Person mit der brasilianischen Corona-Mutante infiziert.

Im Kreis Recklinghausen hat sich bislang eine Person mit der brasilianischen Corona-Mutante infiziert. © picture alliance/dpa

Neue Hiobsbotschaft kurz vor Ostern: Nach den sogenannten britischen und südafrikanischen Virus-Varianten ist im Kreis Recklinghausen nun ein erster Fall der Mutation B 1.1.28 festgestellt worden. Diese ist zuerst in Brasilien aufgetreten.

An dieser brasilianischen Corona-Mutante ist eine Person aus Waltrop erkrankt, teilt der Kreis Recklinghausen in einer Pressemitteilung mit. Wie es zu der Ansteckung mit der Virus-Mutation kam, werde aktuell geprüft. Ein Zusammenhang mit einer Auslandsreise sei nicht auszuschließen, heißt es weiter. Die infizierte Person und die ermittelten Kontaktpersonen befinden sich laut Kreis in Quarantäne.

Zur brasilianische Virusmutation gibt es bislang wenige Erkenntnisse. Die Einschätzung des Robert-Koch-Institut klingt besorgniserregend. So schreiben die Expeten dort unter anderem: „Eine erhöhte Übertragbarkeit wird ebenfalls als denkbar erachtet.“

Britische Virus-Variante weiter auf dem Vormarsch

Derweil ist die britische Virus-Variante weiter auf dem Vormarsch. Mittlerweile liegt der Anteil dieser ansteckenden Corona-Mutation in Deutschland bei fast 90 Prozent. Erst am Donnerstag (1.4.) meldete der Kreis einen neuen Fall mit der südafrikanischen Coronavirus-Mutation in Castrop-Rauxel.

Wegen der höheren Ansteckungsgefahr der Virus-Varianten sollte noch stärker auf die Einhaltung der Corona-Regeln geachtet werden, so der Kreis..

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