Zufallsfund: Polizei verhängt Bußgeld nach Kontaktverbot-Verstoß

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Die Castrop-Rauxeler halten sich offenbar sehr gut an das Kontaktverbot, das seit rund zwei Wochen gilt. Ein Autofahrer durfte sich am Wochenende aber dafür gleich doppelt ärgern.

Castrop-Rauxel

, 06.04.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wer sich aktuell draußen aufhält, der sollte sich an das Kontaktverbot halten. Mehr als zwei Personen dürfen sich nicht treffen, es gibt nur wenige Ausnahmen. „Ausgenommen ist die Zusammenkunft von Verwandten in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen“, heißt es unter anderem vom Land NRW.

Mussten das Ordnungsamt und die Polizei in Castrop-Rauxel am letzten März-Wochenende noch einige Bußgelder verhängen, unter anderem gegen eine vierköpfige Gruppe auf dem Simon-Cohen-Platz in der Castroper Altstadt, war das vergangene Wochenende aus Sicht der Behörden deutlich ruhiger.

Das Ordnungsamt verhängt kein einziges Bußgeld

Das Ordnungsamt musste am vergangenen Wochenende kein einziges Bußgeld verhängen.

Die Polizei verzeichnete insgesamt zwar fast 20 Meldungen wegen angeblicher Verstöße gegen das Kontaktverbot. „Bei diesen Fällen war aber alles im Rahmen oder es hat sich um Familien gehandelt“, sagt Polizeisprecherin Ramona Hörst auf Anfrage.

Drei Bußgelder verhängte die Polizei aber nach einem Zufallsfund: Bei einem Unfall an der Kreuzung Römerstraße/B235, bei dem ein 19-Jähriger am Freitagabend von der Fahrbahn abkam und gegen eine Ampel knallte, saßen drei Personen im Auto - jeder muss nun 200 Euro Bußgeld zahlen.

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