In diesen schweren Tagen eine der wichtigsten Aufgaben: Wir sagen Danke!

Coronavirus

Verkäufer, Pflegerinnen, Müllmänner – sie treten in der Corona-Krise ihren Job an und riskieren ihre Gesundheit. Hier sagen wir mit Menschen Danke für das, was andere Menschen für uns alle tun.

Castrop-Rauxel

, 28.03.2020, 06:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Petra Lückel hat ein Päckchen für die EUV-Mitarbeiter der Müllabfuhr gepackt und schreibt dazu bei Facebook: "Heute wird die Restmülltonne geleert. Zeit mal Danke zu sagen. Der Postbote bekommt auch ein Päckchen. Darf gern nachgeahmt werden "

Petra Lückel hat ein Päckchen für die EUV-Mitarbeiter der Müllabfuhr gepackt und schreibt dazu bei Facebook: „Heute wird die Restmülltonne geleert. Zeit mal Danke zu sagen. Der Postbote bekommt auch ein Päckchen. Darf gern nachgeahmt werden." © Petra Lückel

In diesen Tagen muss man einfach mal Danke sagen an die, die in der Corona-Krise nicht zu Hause sitzen und abwarten können, die kein Homeoffice machen können oder im Betrieb mit großem Sicherheitsabstand arbeiten können.

Männer und Frauen im Einsatz für uns

Das sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Lebensmittelläden, in den Tankstellen, den Backshops, das sind die Frauen und Männer in den Arztpraxen, die Ärzte und Pflegerinnen in den Krankenhäusern, die Physiotherapeuten und Altenpflegerinnen. Ohne hier mit männlichen oder weiblichen Formen irgendwen ausschließen zu wollen.

Wir haben von solchen Danksagungen viele zugeschickt bekommen oder im Internet gefunden. Nun veröffentlichen wir einige davon hier stellvertretend für alle anderen Menschen, die Danke sagen möchten oder denen ein Dank gebührt:

Die Apothekenmitarbeiterinnen

Gerade in dieser Zeit ist eine kompetente und fürsorgliche Beratung in der Apotheke für viele Menschen besonders wichtig. Das Team der Altstadt-Apotheke versucht, den Kunden die Angst zu nehmen. „Wir beraten, wir beruhigen und nehmen uns auch Zeit für die Kunden. Dafür sind wir da“, erklärt Kirsten Kowalk (Mitte).

Gerade in dieser Zeit ist eine kompetente und fürsorgliche Beratung in der Apotheke für viele Menschen besonders wichtig. Das Team der Altstadt-Apotheke versucht, den Kunden die Angst zu nehmen. „Wir beraten, wir beruhigen und nehmen uns auch Zeit für die Kunden. Dafür sind wir da“, erklärt Kirsten Kowalk (Mitte). © Marcia Köhler

Das Seniorenzentrum der AWO

Das AWO- Seniorenzentrum am Ickerner Knoten sendet mit dieser Botschaft ein positives Zeichen aus dem Gesundheitswesen. Besuchsverbote in stationären Einrichtungen sind nötig, um die Bewohnerinnen und Bewohner der Altenheime zu schützen. „Wir bitten die Angehörigen: Bitte bleiben Sie zu Hause – wir bleiben (egal was passiert) und kümmern uns um Ihre Angehörigen. Denn in dieser extrem schwierigen Zeit benötigen wir auch wieder mal ein positives Zeichen. Wir – sowie alle anderen stationären Einric

Das AWO-Seniorenzentrum am Ickerner Knoten sendet mit dieser Botschaft ein positives Zeichen aus dem Gesundheitswesen. Besuchsverbote in stationären Einrichtungen sind nötig, um die Bewohnerinnen und Bewohner der Altenheime zu schützen. „Wir bitten die Angehörigen: Bitte bleiben Sie zu Hause – wir bleiben (egal was passiert) und kümmern uns um Ihre Angehörigen. Denn in dieser extrem schwierigen Zeit benötigen wir auch wieder mal ein positives Zeichen. Wir – sowie alle anderen stationären Einrichtungen auch – arbeiten mit Hochdruck daran, dass sich unsere Bewohner und Bewohnerinnen trotz der Umstände gut fühlen“. © AWO

Die Müllwerker vom EUV

Das schreibt der EUV auf seiner Facebook-Seite: "Über solche Aufmerksamkeiten freuen wir uns immer :-).

Das schreibt der EUV auf seiner Facebook-Seite: "Über solche Aufmerksamkeiten freuen wir uns immer :-). Aber in diesen Zeiten ist das besonders schön und motiviert uns zusätzlich. Nochmals ein herzliches Dankeschön an unsere Kolleginnen und Kollegen, die für euch im Einsatz sind. Und natürlich auch ein herzliches Dankeschön an euch für euer Verständnis." © EUV

Die Bäckereifachverkäuferin

Ein Dank an die Verkäuferinnen beim Bäcker, die trotz der Krise aufstehen und uns mit einem Lächeln die Tüte Brötchen oder das Stück Kuchen verkaufen – wie Sarah Schopp aus der Bäckerei Grobe in der Castrop-Rauxeler Altstadt. „So ein kleines Stück Kuchen kann ganz viel bedeuten. Es sind jetzt die kleinen Dinge im Leben, die wir wieder zu schätzen lernen. Dafür gehe ich gerne zur Arbeit“, erklärt sie.

Ein Dank an die Verkäuferinnen beim Bäcker, die trotz der Krise aufstehen und uns mit einem Lächeln die Tüte Brötchen oder das Stück Kuchen verkaufen – wie Sarah Schopp aus der Bäckerei Grobe in der Castrop-Rauxeler Altstadt. „So ein kleines Stück Kuchen kann ganz viel bedeuten. Es sind jetzt die kleinen Dinge im Leben, die wir wieder zu schätzen lernen. Dafür gehe ich gerne zur Arbeit“, erklärt sie. © Marcia Köhler

Die Mitarbeiter in Discountern

Dominik Trieba (36), Geschäftsleiter des Real-Marktes an der Siemensstraße in Habinghorst, ist verantwortlich für 150 Mitarbeiter und organisiert ihren Gesundheitsschutz und den der Kunden. Trieba lobt die Flexibilität seines Teams, wenn Mitarbeiter in anderen Abteilungen aushelfen müssen, weil aufgrund der Nachfrage etwa mehr Personal bei den Grundnahrungsmitteln oder Hygieneprodukten notwendig ist. „Das normale Tagesgeschäft ist ausgehebelt“, sagt er.

Dominik Trieba (36), Geschäftsleiter des Real-Marktes an der Siemensstraße in Habinghorst, ist verantwortlich für 150 Mitarbeiter und organisiert ihren Gesundheitsschutz und den der Kunden. Trieba lobt die Flexibilität seines Teams, wenn Mitarbeiter in anderen Abteilungen aushelfen müssen, weil aufgrund der Nachfrage etwa mehr Personal bei den Grundnahrungsmitteln oder Hygieneprodukten notwendig ist. „Das normale Tagesgeschäft ist ausgehebelt“, sagt er. © Uwe von Schirp

Die Fleischfachverkäuferinnen

Yvonne Schweikert (l.) und Barbara Kosminski aus der Fleischerei Schmidt sorgen für volle Teller und gut belegte Brötchen: „Auch wir haben manchmal Sorge, zur Arbeit zu gehen, aber auch untereinander im Team wollen wir füreinander da sein“, so Kosminski. „Barbara ist die gute Seele dieses Geschäfts, ich glaube, gerade jetzt ist es auch wichtig, dass wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen“, sagt Yvonne Schweikert.

Yvonne Schweikert (l.) und Barbara Kosminski aus der Fleischerei Schmidt sorgen für volle Teller und gut belegte Brötchen: „Auch wir haben manchmal Sorge, zur Arbeit zu gehen, aber auch untereinander im Team wollen wir füreinander da sein“, so Kosminski. „Barbara ist die gute Seele dieses Geschäfts, ich glaube, gerade jetzt ist es auch wichtig, dass wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen“, sagt Yvonne Schweikert. © Marcia Köhler

Zeitungszusteller

Und dann schickt Frau Lanfermann von der Dortmunder Straße noch einen Gruß. Sie möchte sich gerne auch mal öffentlich bei ihrem Zeitungsboten bedanken, der trotz aller Krisen regelmäßig die Zeitung bringt. Dem schließen wir uns natürlich als Redaktion an und erweitern das Dankeschön: Danke an alle unsere Boten, die bei Wind und Wetter draußen unterwegs sind, um die gedruckte Zeitung zu unseren Kunden zu bringen.

Und dann schickt Frau Lanfermann von der Dortmunder Straße noch einen Gruß. Sie möchte sich gerne auch mal öffentlich bei ihrem Zeitungsboten bedanken, der trotz aller Krisen regelmäßig die Zeitung bringt. Dem schließen wir uns natürlich als Redaktion an und erweitern das Dankeschön: Danke an alle unsere Boten, die bei Wind und Wetter draußen unterwegs sind, um die gedruckte Zeitung zu unseren Kunden zu bringen. © RN

Doppeltes Dankeschön

Kathrin Peters möchte doppelt Danke sagen: Einmal an Edeka Gronemmann und auch dem dm, vor allen Dingen aber dem Pflegeheim Geros Am Stadgarten. "Ich wollte Danke sagen vom ganzen Herzen, dass Sie immer für uns da sind, wenn wir Lebensmittel brauchen oder auch was anderes. Ich wollte auch ein dickes Lob aussprechen für das Pflegeheim Geros. Ich bedanke mich bei allen Pflegern und Pflegerinnen, dass sie meine Oma so lange betreuen können und dass sie nicht in den schweren Tagen alleine ist."

Kathrin Peters möchte doppelt Danke sagen: Einmal an Edeka Gronemann und auch dem dm, vor allen Dingen aber dem Pflegeheim Geros Am Stadtgarten. "Ich wollte Danke sagen von ganzem Herzen, dass Sie immer für uns da sind, wenn wir Lebensmittel brauchen oder was anderes. Ich wollte auch ein dickes Lob aussprechen für das Pflegeheim Geros. Ich bedanke mich bei allen Pflegern und Pflegerinnen, dass sie meine Oma so lange betreuen können und dass sie in den schweren Tagen nicht alleine ist." © Kathrin Peters


Aushilfe im Bioladen
Antonia Volkmann (18), studentische Aushilfskraft im Bioladen Löwenzahn in der Altstadt, versorgt die Kunden mit Käse und Brot an der Frischetheke. Es ist mehr Betrieb in diesen Tagen. Antonia Volkmann beantwortet die vielen Fragen der Kunden, ob etwa noch Mehl oder Hygieneprodukte vorrätig sind. „Ich arbeite ganz normal“, sagt sie. „Ich fühle mich nicht als etwas Besonderes.“

Antonia Volkmann (18), studentische Aushilfskraft im Bioladen Löwenzahn in der Altstadt, versorgt die Kunden mit Käse und Brot an der Frischetheke. Es ist mehr Betrieb in diesen Tagen. Antonia Volkmann beantwortet die vielen Fragen der Kunden, ob etwa noch Mehl oder Hygieneprodukte vorrätig sind. „Ich arbeite ganz normal“, sagt sie. „Ich fühle mich nicht als etwas Besonderes.“ © Uwe von Schirp


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