Das „Nein“ ignoriert: Castrop-Rauxeler (30) landet im Gefängnis

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Nach der Vergewaltigung einer Disko-Bekanntschaft muss ein 30-jähriger Castrop-Rauxeler ins Gefängnis. Laut Urteil hat der Angeklagte hat das „Nein“ der Frau mehrmals ignoriert.

Bochum/Castrop-Rauxel

, 01.07.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Weil er zur festen Überzeugung der Richter das mehrfache „Nein“ einer Diskobekanntschaft ignoriert und die 19-Jährige in ihrer eigenen Wohnung vergewaltigt hat, ist ein Mann (30) aus Castrop-Rauxel am Bochumer Landgericht zu vier Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt worden.

Der Angeklagte hatte stets seine Unschuld beteuert – doch die 9. Strafkammer glaubte ihm kein Wort. Der 30-Jährige und die Teenagerin hatten sich im März 2019 in einer Disko kennengelernt und früh morgens begleitet von zwei Freunden mit einem Taxi zur Wohnung der Schülerin in Herten chauffieren lassen.

Dort, so der Castrop-Rauxeler, habe er sich dann mit der 19-Jährigen zurückgezogen und mit ihr Sex gehabt. „Aber völlig ohne jeden Streit oder Gewalt“, sagte er.

Schülerin: Er hat mich fixiert und vergewaltigt

Die Schülerin dagegen hatte als Zeugin berichtet, dass der Castrop-Rauxeler im Schlafzimmer ihre Ablehnung auf sein Drängen nach Sex mehrmals ignoriert, sie stattdessen brutal mit seiner Hand auf der Matratze fixiert und dann vergewaltigt habe.

„Er hat mein ‚Nein‘ nicht akzeptiert. Ich bin voll fertig. Ich fühle mich so eklig.“ Diese und weitere verzweifelte Sätze hatte die 19-Jährige noch in der fraglichen Nacht auch einer Mitschülerin in einem WhatsApp-Chat aufgesprochen.

Der Angeklagte war bereits vorbestraft und auch schon mehrmals ähnlichen Vorwürfen von jungen Frauen ausgesetzt gewesen.

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