Dela will sich in Ickern ansiedeln

Lampen-Recycling

CASTROP-RAUXEL Dela, der Lampen-Recycler aus Essen, sucht noch immer einen Standort in Castrop-Rauxel. Das Rütgers-Gelände in Rauxel kommt nicht mehr in Frage, jetzt zieht es es Dela zum Deininghauser Weg nach Ickern, neben das Betonmischwerk.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 10.10.2009, 08:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lampenrecycler DELA sorgt in Ickern für Gesprächsstoff.

Lampenrecycler DELA sorgt in Ickern für Gesprächsstoff.

Er hofft, noch in diesem Jahr das Genehmigungsverfahren anschieben zu können. Das dauere in der Regel ein halbes Jahr, so dass im Sommer des nächsten Jahres Baubeginn sein könnte. Von Rütgers, wo das Recycling und Umwelttechnik-Unternehmen 30.000 Quadratmeter Grundstück erwerben wollte, sei man im Frieden geschieden. Bonmann: „Wir haben gemeinsam festgestellt, dass es nicht mehr passt.“ Rütgers selbst hätte auf seinem Terrain in der Infrastruktur noch einiges unternehmen müssen.

Jetzt also der Deininghauser Weg, wo Dela im zweistelligen Millionenbereich investieren und Produktionshallen bauen will. Was für 60 bis 80 Arbeitsplätze steht. Dela schreddert Altlampen, die bundesweit bei Recyclinghöfen eingesammelt werden und recycelt Abfälle, die Edelmetalle enthalten. Passt also in die Firmen-Landschaft am Deininghauser Weg.

Für die vom LKW-Lärm gebeutelten Anwohner in der Siedlung zwischen dem Ausgang des Deininghauser Wegs und der Recklinghauser Straße vermutlich eine neuerliche Belastung. Um ihren Protest gegen die Belastung durch die Brummis kümmert sich eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe.

Mittlerweile hat es eine Verkehrszählung gegeben, die noch ausgewertet wird, und erste Gespräche mit den Firmen, damit sie über die Oststraße fahren. Laut Bürgermeister-Referent Uwe Bonsack hofft die Stadt außerdem darauf, dass RWE Systems die Fläche an der Recklinghauser Straße fixer saniert, damit die LKW die Klöcknerstraße nutzen können.

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