Dieses Video zeigt die Löscharbeiten an der Entschwefelungs-Anlage des Kraftwerks

mlzBrand bei Knepper

Zum zweiten Mal in vier Wochen hat es auf dem Abbruch-Gelände des Kraftwerks Knepper gebrannt. Mittwoch stand eine andere Anlage in Flammen. Dieses Video zeigt Löscharbeiten aus der Luft.

Deininghausen

, 21.02.2019, 11:51 Uhr / Lesedauer: 3 min

Die Feuerwehrschläuche liegen auch am Donnerstagmorgen noch entlang der Nierhausstraße und der Oestricher Straße. Nur der Linienbus darf an diesem Tage nach dem Brand bei Knepper die Oestricher Straße passieren, die am Vormittag immer noch abgesperrt ist. Das bleibt bis zum Nachmittag so, weil dort noch Feuerwehrschläuche liegen, die am Donnerstag trocken eingerollt werden sollen. Derweil hat sich die Hagedorn-Gruppe, die auf dem Kraftwerks-Gelände mit den Abrissarbeiten beschäftigt ist, noch immer nicht offiziell geäußert.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Feuer in Gebäude-Ruine auf dem Kraftwerks-Gelände Knepper

Am Mittwoch zog schwarzer Rauch am Himmel über Deininghausen und Mengede auf: Eine große Gebäude-Ruine des am Sonntag erst gesprengten ehemaligen Kraftwerks zwischen Dortmund und Deininghausen geriet am Mittag bei Abrissarbeiten in Brand.
20.02.2019
/
Jochen Bierbaum, Copter-Pilot aus Datteln für luftaufnahmen-360.de, stieg beim Brand mit einem Quadrocopter auf und lieferte diese Aufnahme.© Hans-Joachim Bierbaum
Die Einsatzkräfte vor der beeindruckenden Rauchwolke an der Entschwefelungsanlage.© Feuerwehr Dortmund
Mit 80 Feuerwehrleuten und zwischen 30 und 40 Einsatzfahrzeugen ist die Feuerwehr Dortmund am Kraftwerk Knepper im Einsatz. Die Löscharbeiten werden sich, so die Einschätzung der Feuerwehr, bis Mittwochabend dauern.© Helmut Kaczmarek
Dichter schwarzer Rauch steigt am Mittwochmittag über dem ehemaligen Kraftwerk Knepper auf. Eine Gefahr für Anwohner besteht laut Feuerwehr nicht.© David Riedel
Mit 80 Feuerwehrleuten und zwischen 30 und 40 Einsatzfahrzeugen ist die Feuerwehr Dortmund am Kraftwerk Knepper im Einsatz. Die Löscharbeiten werden sich, so die Einschätzung der Feuerwehr, bis Mittwochabend dauern.© Helmut Kaczmarek
Mit 80 Feuerwehrleuten und zwischen 30 und 40 Einsatzfahrzeugen ist die Feuerwehr Dortmund am Kraftwerk Knepper im Einsatz. Die Löscharbeiten werden sich, so die Einschätzung der Feuerwehr, bis Mittwochabend dauern.© Helmut Kaczmarek
Mit 80 Feuerwehrleuten und zwischen 30 und 40 Einsatzfahrzeugen ist die Feuerwehr Dortmund am Kraftwerk Knepper im Einsatz. Die Löscharbeiten werden sich, so die Einschätzung der Feuerwehr, bis Mittwochabend dauern.© Helmut Kaczmarek
Mit 80 Feuerwehrleuten und zwischen 30 und 40 Einsatzfahrzeugen ist die Feuerwehr Dortmund am Kraftwerk Knepper im Einsatz. Die Löscharbeiten werden sich, so die Einschätzung der Feuerwehr, bis Mittwochabend dauern.© Helmut Kaczmarek
Mit 80 Feuerwehrleuten und zwischen 30 und 40 Einsatzfahrzeugen ist die Feuerwehr Dortmund am Kraftwerk Knepper im Einsatz. Die Löscharbeiten werden sich, so die Einschätzung der Feuerwehr, bis Mittwochabend dauern.© Helmut Kaczmarek
Mit 80 Feuerwehrleuten und zwischen 30 und 40 Einsatzfahrzeugen ist die Feuerwehr Dortmund am Kraftwerk Knepper im Einsatz. Die Löscharbeiten werden sich, so die Einschätzung der Feuerwehr, bis Mittwochabend dauern.© Helmut Kaczmarek
Dichter schwarzer Rauch steigt am Mittwochmittag über dem ehemaligen Kraftwerk Knepper auf. Eine Gefahr für Anwohner besteht laut Feuerwehr nicht.© Tim Rehbein
Das in Resten verbliebene Kraftwerk Knepper brennt. © Helmut Kaczmarek
Dichter schwarzer Rauch steigt am Mittwochmittag über dem ehemaligen Kraftwerk Knepper auf. Eine Gefahr für Anwohner besteht laut Feuerwehr nicht.© David Riedel
Diese Fotos von der Nierhausstraße zeigen die Feuerstelle und die große Rauchwolke, die Richtung Dortmund / Waltrop abzieht.© Stella Ranft
Dichter schwarzer Rauch steigt am Mittwochmittag über dem ehemaligen Kraftwerk Knepper auf. Eine Gefahr für Anwohner besteht laut Feuerwehr nicht.© David Riedel
Dichter schwarzer Rauch steigt am Mittwochmittag über dem ehemaligen Kraftwerk Knepper auf. Eine Gefahr für Anwohner besteht laut Feuerwehr nicht.© David Riedel
Es brennt beim Kraftwerk Knepper. Am Mittwoch stieg gegen Mittag dichter schwarzer Rauch auf.© David Riedel
Dichter schwarzer Rauch steigt am Mittwochmittag über dem ehemaligen Kraftwerk Knepper auf. Eine Gefahr für Anwohner besteht laut Feuerwehr nicht.© Andre Führ
Dichter schwarzer Rauch steigt am Mittwochmittag über dem ehemaligen Kraftwerk Knepper auf. Eine Gefahr für Anwohner besteht laut Feuerwehr nicht.© David Riedel
Dichter schwarzer Rauch steigt am Mittwochmittag über dem ehemaligen Kraftwerk Knepper auf. Eine Gefahr für Anwohner besteht laut Feuerwehr nicht.© David Riedel
Dichter schwarzer Rauch steigt am Mittwochmittag über dem ehemaligen Kraftwerk Knepper auf. Eine Gefahr für Anwohner besteht laut Feuerwehr nicht.© David Riedel
Dichter schwarzer Rauch steigt am Mittwochmittag über dem ehemaligen Kraftwerk Knepper auf. Eine Gefahr für Anwohner besteht laut Feuerwehr nicht.© David Riedel
Dichter schwarzer Rauch steigt am Mittwochmittag über dem ehemaligen Kraftwerk Knepper auf. Eine Gefahr für Anwohner besteht laut Feuerwehr nicht.© David Riedel
Diese Fotos von der Nierhausstraße zeigen die Feuerstelle und die große Rauchwolke, die Richtung Dortmund / Waltrop abzieht.© Stella Ranft
Diese Fotos von der Nierhausstraße zeigen die Feuerstelle und die große Rauchwolke, die Richtung Dortmund / Waltrop abzieht.© Stella Ranft
Mit 80 Feuerwehrleuten und zwischen 30 und 40 Einsatzfahrzeugen ist die Feuerwehr Dortmund am Kraftwerk Knepper im Einsatz. Die Löscharbeiten werden sich, so die Einschätzung der Feuerwehr, bis Mittwochabend dauern.© Helmut Kaczmarek
Mit 80 Feuerwehrleuten und zwischen 30 und 40 Einsatzfahrzeugen ist die Feuerwehr Dortmund am Kraftwerk Knepper im Einsatz. Die Löscharbeiten werden sich, so die Einschätzung der Feuerwehr, bis Mittwochabend dauern.© Helmut Kaczmarek
Mit 80 Feuerwehrleuten und zwischen 30 und 40 Einsatzfahrzeugen ist die Feuerwehr Dortmund am Kraftwerk Knepper im Einsatz. Die Löscharbeiten werden sich, so die Einschätzung der Feuerwehr, bis Mittwochabend dauern.© Helmut Kaczmarek
Mit 80 Feuerwehrleuten und zwischen 30 und 40 Einsatzfahrzeugen ist die Feuerwehr Dortmund am Kraftwerk Knepper im Einsatz. Die Löscharbeiten werden sich, so die Einschätzung der Feuerwehr, bis Mittwochabend dauern.© Helmut Kaczmarek
Mit 80 Feuerwehrleuten und zwischen 30 und 40 Einsatzfahrzeugen ist die Feuerwehr Dortmund am Kraftwerk Knepper im Einsatz. Die Löscharbeiten werden sich, so die Einschätzung der Feuerwehr, bis Mittwochabend dauern.© Helmut Kaczmarek
Mit 80 Feuerwehrleuten und zwischen 30 und 40 Einsatzfahrzeugen ist die Feuerwehr Dortmund am Kraftwerk Knepper im Einsatz. Die Löscharbeiten werden sich, so die Einschätzung der Feuerwehr, bis Mittwochabend dauern.© Helmut Kaczmarek
Mit 80 Feuerwehrleuten und zwischen 30 und 40 Einsatzfahrzeugen ist die Feuerwehr Dortmund am Kraftwerk Knepper im Einsatz. Die Löscharbeiten werden sich, so die Einschätzung der Feuerwehr, bis Mittwochabend dauern.© Helmut Kaczmarek
Mit 80 Feuerwehrleuten und zwischen 30 und 40 Einsatzfahrzeugen ist die Feuerwehr Dortmund am Kraftwerk Knepper im Einsatz. Die Löscharbeiten werden sich, so die Einschätzung der Feuerwehr, bis Mittwochabend dauern.© Helmut Kaczmarek
Hans-Joachim Bierbaum machte diese Aufnahmen mit einem Quadrocopter aus der Luft. Sie entstanden während der Löscharbeiten auf dem Gelände des Kraftwerks Knepper um kurz nach 16 Uhr.© luftaufnahmen-360.de / Bierbaum
Hans-Joachim Bierbaum machte diese Aufnahmen mit einem Quadrocopter aus der Luft. Sie entstanden während der Löscharbeiten auf dem Gelände des Kraftwerks Knepper um kurz nach 16 Uhr.© luftaufnahmen-360.de / Bierbaum
Hans-Joachim Bierbaum machte diese Aufnahmen mit einem Quadrocopter aus der Luft. Sie entstanden während der Löscharbeiten auf dem Gelände des Kraftwerks Knepper um kurz nach 16 Uhr.© luftaufnahmen-360.de / Bierbaum
Hans-Joachim Bierbaum machte diese Aufnahmen mit einem Quadrocopter aus der Luft. Sie entstanden während der Löscharbeiten auf dem Gelände des Kraftwerks Knepper um kurz nach 16 Uhr.© luftaufnahmen-360.de / Bierbaum
Hans-Joachim Bierbaum machte diese Aufnahmen mit einem Quadrocopter aus der Luft. Sie entstanden während der Löscharbeiten auf dem Gelände des Kraftwerks Knepper um kurz nach 16 Uhr.© luftaufnahmen-360.de / Bierbaum
Hans-Joachim Bierbaum machte diese Aufnahmen mit einem Quadrocopter aus der Luft. Sie entstanden während der Löscharbeiten auf dem Gelände des Kraftwerks Knepper um kurz nach 16 Uhr.© luftaufnahmen-360.de / Bierbaum
Hans-Joachim Bierbaum machte diese Aufnahmen mit einem Quadrocopter aus der Luft. Sie entstanden während der Löscharbeiten auf dem Gelände des Kraftwerks Knepper um kurz nach 16 Uhr.© luftaufnahmen-360.de / Bierbaum
Hans-Joachim Bierbaum machte diese Aufnahmen mit einem Quadrocopter aus der Luft. Sie entstanden während der Löscharbeiten auf dem Gelände des Kraftwerks Knepper um kurz nach 16 Uhr.© luftaufnahmen-360.de / Bierbaum

Es soll keine Verletzten gegeben haben. Es soll auch sonst nichts beschädigt worden sein, was später noch gebraucht wird. Aber die Rauchentwicklung war immens: Das Bundesamt für Katastrophenschutz gab am frühen Nachmittag eine Warnung heraus, Fenster und Türen geschlossen zu halten. War es am Sonntag bei wunderbarem Vor-Frühlingswetter noch eine riesige Staubwolke aufgrund der Sprengung, war es diesmal tiefschwarzer Rauch, der in Dortmunder Richtung über dem Gelände abzog.

Löscharbeiten bis in die Abendstunden

Die Löscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden. Auch zwei Löschfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr aus Castrop-Rauxel waren beteiligt, ansonsten aber vor allem Dortmunder Feuerwehrleute. Hans-Joachim Bierbaum von luftaufnahmen-360.de aus Datteln dokumentierte sie aus der Luft. Das lag einmal an der komplizierten Situation durch die Höhe des Bauwerks, das in Flammen stand. Auf der anderen Seite war es auch die Wasserzufuhr, die von weither erfolgen musste. Darum brauchte es kilometerlange Schläuche, die die rund 80 Feuerwehrleute aus Castrop-Rauxel und Dortmund ausrollen mussten.

Video
Löscharbeiten an der Rauchgas-Entschwefelung des Kraftwerks Knepper

Über die Brandursache gibt es laut Polizei weiterhin keine Erkenntnisse. Es gibt keine Hinweise auf eine Straftat, aber ob man das jemals weiter ganz aufklären kann, ist offen: Es könne wohl keine Nachschau eines Sachverständigen gemacht werden, weil es an der Abriss-Ruine viel zu gefährlich ist, so Ramona Hörst von der Kreispolizei auf Anfrage. Das wird wohl auch so bleiben, da niemand zu Schaden kam und das Gebäude ohnehin abgerissen werden sollte. Da bei Zeugen auch von Explosionen die Rede war, bleibt es also nur bei dem Verdacht, dass bei Schneidbrenner-Arbeiten Kohlenstaubreste in Brand geraten sein könnten.

Das geschieht derzeit auf dem Kraftwerks-Gelände

Das Gelände des ehemaligen Kraftwerks Knepper wird seit Anfang 2018 aufbereitet. Die alten Bauwerke des 2014 stillgelegten Steinkohlenkraftwerks werden nach und nach abgerissen. Die Hagedorn Unternehmensgruppe hatte das Gelände von Kraftwerks-Betreiber Uniper erworben, um es für eine Revitalisierung aufzubereiten: Entstehen soll ein neues Gewerbegebiet, in dem sich kleinere und mittelständische Unternehmen ebenso ansiedeln sollen wir ein Logistikzentrum eher in der Mitte der knapp 60 Hektar großen Industriebrache. Bis zu 3500 Arbeitsplätze, so die Vision, sollen hier entstehen.

Aktualisierung um 13.30 Uhr: Die Feuerwehr zieht Bilanz

Bis 22.30 Uhr war die Feuerwehr noch am Einsatzort. Das geht nun aus einem Bilanzgespräch unserer Redaktion mit Heiner Holtkotte vom Medienteam der Freiwilligen Castrop-Rauxeler Feuerwehr hervor. So fällt sie aus:

  • 130 Feuerwehrleute waren insgesamt am Werk.
  • 40 Freiwillige der Löschzüge Rauxel-Dorf und Castrop, später kam noch der Löschzug Merklinde zur Ablösung der anderen Feuerwehrleute dazu.
  • 2 Löschzüge der Berufsfeuerwehr und 5 Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehren aus Dortmund waren vor Ort.
  • „Wir brauchten große Mengen an Leuten“, so Holtkotte - vor allem auch, um die Wasserversorgung zu gewährleisten.
  • Da es sich um einen Industriebau im Abbruch handelt, sei die Gefährdung für die Einsatzkräfte besonders groß gewesen. „Wir haben niemanden reingeschickt, weil die Gefahr zu groß gewesen wäre“, so Holtkotte - und weil weder massiver Sachschaden an der Abbruch-Ruine drohte noch Personenschaden.
  • Die Rauchschwaden zogen zudem in die Höhe ab, sodass zwar Rauchgeruch zu vernehmen war, aber keine große Gefährdung vom Rauchgas ausging. „Messungen in Windrichtung Mengede in Bodennähe fielen negativ aus“, so Holtkotte.
  • Beide Teleskopmasten, die die Dortmunder Feuerwehr hat, waren im Einsatz. Der eine ist über 50 Meter lang, der zweite über 20 Meter. Die Castrop-Rauxeler Feuerwehr hat solche Fahrzeuge nicht.
  • Mit Drehleitern, die eher für Menschenrettung da sind, wäre man nicht nah genug an den Brand heran gekommen, so Holtkotte. Bei denen liegt die Reichweite bei 10 bis 15 Metern.
Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt