Drei Parteien treten mit einem gemeinsamen Bürgermeister-Kandidaten an

Kommunalwahl

Nach langer Suche hat es doch noch geklappt mit einem gemeinsamen Bürgermeister-Kandidaten von Bündnis 90/Die Grünen, FWI und der Linken. Es soll sich nicht um einen „Zählkandidaten“ handeln.

Castrop-Rauxel

, 23.06.2020, 13:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am 13. September ist Kommunalwahl. Wer am Ende Castrop-Rauxels Bürgermeister wird, könnte sich möglicherweise erst in einer Stichwahl am 27. September entscheiden.

Am 13. September sind gleich mehrere Wahlen angesagt: Über den neuen Bürgermeister wird möglicherweise wieder erst in einer Stichwahl entschieden. © Archiv

Monate lang haben sie gesucht, um einen gemeinsamen Bürgermeister-Kandidaten für die Kommunalwahl am 13. September zu finden, zig Gespräche mit möglichen Kandidatinnen und Kandidaten geführt. Jetzt steht er oder sie fest: Für Mittwoch (25. Juni) laden Bündnis 90/Die Grünen, FWI und die Linke zu einem Pressegespräch um 11 Uhr in die Agora nach Ickern ein, um ihn vorzustellen.

Grünen-Sprecher Uli Werkle schreibt in seiner Einladung: „Es geht nicht um einen Zählkandidaten, sondern um eine aussichtsreiche Kandidatur.“ Die drei Parteien, die gemeinsam für den Erhalt der Alten Eiche an der Heerstraße gekämpft haben, wollen, wie Werkle erklärt, „die Zukunft dieser Stadt entscheidend mitgestalten“.

Mindestens vier Bürgermeister-Kandidaten

Damit sind mindestens vier Kandidaten im Rennen um das Bürgermeisteramt. Neben dem gemeinsamen Grünen-FWI-Linken-Kandidaten treten auf jeden Fall an Bürgermeister Rajko Kravanja (SPD), Dr. Oliver Lind (CDU) und Nils Bettinger (FDP). Mario Rommel, der bei der Wahl 2015 nicht zugelassen worden war, sammelt noch Unterstützer-Unterschriften. Florian Pätzold sprang vor einigen Wochen wieder ab.

Um wen es sich bei dem gemeinsamen Kandidaten von Grünen, FWI und Linken handelt, wollte Werkle partout nicht vorab preisgeben. „Die drei Parteien haben Stillschweigen vereinbart“, sagte Werkle unserer Redaktion.

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