Eichen-Verein stellt Stadtrat einen Fragenkatalog zu Polizeieinsätzen an der Alten Eiche

mlzAlte Eiche

Viele Fragen zu einem Polizeieinsatz an der Alten Eiche gab es auf der jüngsten Ratssitzung an die Ratsmitglieder. Bürgermeister Rajko Kravanja hatte allerdings eine flotte Antwort parat.

Castrop-Rauxel

, 03.12.2019, 16:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der Fragestunde für Einwohnerinnen und Einwohner zum Auftakt der Ratssitzung am Donnerstag, 28. November, stellten drei Bürger jeweils eine Frage. Die Antworten folgten prompt:

  • Ulla Mintrop (Eichen-Verein, Klimabündnis, Grüne) fragte nach den konkreten Klimamaßnahmen für das kommende Jahr in Castrop-Rauxel. Genauer, was in den Bereichen Verkehr, Elektromobilität und Ausbau der regenerativen Energien passieren solle. Eine Antwort soll es in der nächsten Ratssitzung geben.
  • Wolfgang Schlabach, 2. Vorsitzender des Eichen-Vereins, wollte von Bürgermeister Rajko Kravanja wissen, wie der Stand der Dinge beim Vermittlungsangebot Kravanjas zur Alten Eiche sei. „Das funktioniert nur, wenn beide Seiten mitmachen“, betonte der Bürgermeister. Und der Investor wolle bekanntlich nicht.
  • Leonore Schröder, Vorsitzende des Eichen-Vereins, stellte einen ausführlichen Fragenkatalog zum Großeinsatz der Polizei am späten Abend des 30. September an der Heerstraße. Der Bürgermeister sagte, ein Großteil der Fragen sei direkt an die Polizei zu richten, sofern sie die Stadt beträfen, gebe es eine Antwort.

Das ist das Fragenpaket:

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Nach den Haushaltsreden der Fraktionen im Stadtrat gab es wenige, aber markige Worte in der anschließenden Diskussion der Politiker. Sebastian John (SPD) widmete sich zweier Anträge der Grünen. Der eine dreht sich um die Förderung des Sozialen Arbeitsmarkts. „Löscht den Antrag von der Festplatte, den habt Ihr vor einem Jahr auch schon gestellt“, sagte John. Inzwischen sei da richtig was bewegt und 13 Stellen seien geschaffen worden. Aber das Konzept dafür fehle immer noch, sagte Manfred Fiedler.

Schulessen laut John auf einem guten Weg

Nebelkerze Nummer zwei laut John: das Schulessen. Hier hatten die Grünen im Haushalt einen Ansatz vermisst, wie gesunde Ernährung in den städtischen Einrichtungen realisiert werden solle. John: „Wir sind da auf einem guten Weg.“ Die Erhöhung der Pauschale fürs Essen im vergangenen Jahr sei notwendig gewesen, weil die Geschichte chronisch unterfinanziert gewesen sei, nicht etwa, um da mehr Geld zu generieren.

Notburga Henke (Grüne) wollte wissen, was jetzt tatsächlich aus der Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundliche Städte (AGFS) werde, die schon vor fünf Jahren auf den Weg gebracht und politisch beschlossen wurde, aber nicht mit 2500 Euro im Haushalt verankert wurde. Eine Antwort gab es nicht.

Ehrungen

Noll und Kurrek für Mitgliedschaft geehrt

Nach der Pause während der Sitzung hatte Rajko Kravanja die vornehme Pflicht, Hans-Jürgen Noll (SPD) und Hans Hugo Kurrek (CDU) zu ehren. Noll ist seit 15 Jahren Mitglied im Stadtrat, Kurrek, der 2. stellvertretende Bürgermeister, gehört ihm seit 25 Jahren an.
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