Ein Heavy-Metal-Familien-Festival

"Steel-meets-Steel"

Über die zehnte Auflage des "Steel-meets-Steel"-Festivals, das am Samstag auf der Habinghorster Waldbühne stattfand, sprach Marc Siekmann mit Organisator Kai Overkamp.

HABINGHORST

14.08.2011, 15:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Wetter war für ein Festival nicht gerade einladend. Wie zufrieden sind Sie mit "Steel-meets-Steel 2011"? Kai Overkamp: Wir konnten feststellen, dass besonders bei den Headlinern wie "Negura Bunget" viele Metal-Fans trotz herbstlicher Wetterbedingungen den Weg zu der Waldbühne fanden. Natürlich war das Wetter nicht ideal. Dennoch sind wir unter dem Strich mit der Resonanz zufrieden. Wie haben Sie es geschafft, wieder gut 500 Metal-Fans nach Habinghorst zu locken?Overkamp: Dieses Jahr konnten wir klasse Bands präsentieren. "Eskimo Callboy" beispielsweise beginnt bald eine große Tour. Außerdem gibt es "Steel-meets-Steel" seit mittlerweile zehn Jahren. Eine gewisse Stammbesucherschaft ist durchaus vorhanden.Was unterscheidet "Steel-meets-Steel" von anderen Festivals?Overkamp: Wir verfolgen keine kommerziellen Interessen. Der Eintritt bleibt frei und die Getränkepreise sehr moderat. Wir versuchen immer auch, einheimischen Bands eine Plattform zu geben, die sie sonst nicht hätten. Das wirklich Besondere ist aber, dass es eine Art Familienfest ist.Woran machen Sie das fest?Overkamp: Viele unserer Anhänger waren schon als Jugendliche da. Teilweise haben sie selbst Kinder und kommen nun mit der ganzen Familie, um gute Live-Musik zu hören.Früher wechselte das Festival häufig den Veranstaltungsort. Wieso sind Sie gerade an der Waldbühne sesshaft geworden?Overkamp: Erstens ist die Infrastruktur mit Bühne und zentraler Lage für unser Festival ideal. Zweitens sind wir Castrop-Rauxeler. Es ist für uns eine Ehre, hier ein Festival veranstalten zu dürfen. Dank kooperativer Firmen und vielen Helfern konnten wir das Festival 2009 wieder "nach Hause bringen".

 

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