Entern oder kentern?

CASTROP-RAUXEL Entern oder kentern? Ihre Seeräubertauglichkeit müssen 32 Kinder jeden Tag aufs Neue im Rahmen einer Piratenwoche des Marcel-Callo-Hauses beweisen.

von Von Julia Grunschel

, 02.10.2007 / Lesedauer: 3 min
Entern oder kentern?

Die Piraten des Marcel-Callo-Hauses haben die ASG-Sporthalle geentert.

Teamgeist

Teamgeist

In der Sporthalle hat das Team einen Hindernisparcours aufgebaut, den die Kinder gruppenweise durchlaufen. "Wichtig ist dabei, dass die Gruppe zusammen halten muss, da jeder Einzelne über die Hindernisse kommen muss", erzählt Dornieden. Sprich die Großen helfen den Kleinen, die Sportlichen den weniger Sportlichen. An den Hindernissen ist nämlich ganzer Körpereinsatz gefragt. Aufgaben wie "Kanonenkugeln löschen" oder "Schiff anlegen" gilt es zu lösen. "Manche Kinder kommen schnell an ihre Grenzen, da sie so viel Bewegung nicht gewohnt sind", lächelt Andreas Dornieden, "aber die Hauptsache ist doch, sie haben Spaß daran."

Mit Admiral Callo über die Weltmeere

Den hat Henrik Strunk. Gerade hat er es sich auf einem Bock gemütlich gemacht und schaut sich das Treiben um ihn herum an. Die einen spielen Fußball, die anderen klettern Seile hoch und wieder andere jagen durch die Halle. "Hier darf man endlich mal Sachen machen, die man sonst nicht machen darf", freut sich der Achtjährige. Die Turnringe haben es ihm angetan. Zweimal in der Woche kommt er zum Handball-Training in die ASG-Halle. "Auf die Ringe darf ich dann leider nicht." Noch bis Freitag müssen die Piraten verschiedene Aufgaben erfüllen, um am Ende das Seefahrerpatent zu erwerben. Das erlaubt ihnen, mit Admiral Callo die Weltmeere zu bereisen.

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