Entscheidung: Eltern bekommen die Beiträge für Kita und OGS nun erstattet

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Die Stadt Castrop-Rauxel und das Land NRW erlassen den Eltern die Beiträge für die Kita- und die OGS-Betreuung für zwei Monate. Das steht nun nach einer Sitzung am Donnerstag (29.4.) fest.

Castrop-Rauxel

, 29.04.2021, 18:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Familie Hosse mit Nia (7) in Frohlinde: Das Kind wurde 2020 in die Lindenschule eingeschult. Aber in die OGS geht Nia zurzeit nicht. Die Familie brachte mit ihrem öffentlichen Protest gegen die Gebühren einen Stein ins Rollen.

Familie Hosse mit Nia (7) in Frohlinde: Das Kind wurde 2020 in die Lindenschule eingeschult. Aber in die OGS geht Nia zurzeit nicht. Die Familie brachte mit ihrem öffentlichen Protest gegen die Gebühren einen Stein ins Rollen. © Famile Hosse

Das Land NRW hat sich „offenbar durchgerungen, sich hälftig an den Kita/OGS Beiträgen für zwei Monate zu beteiligen“, meldet Stadtsprecherin Nicole Fulgenzi am Donnerstagnachmittag in einer E-Mail an unsere Redaktion. Und eine Entscheidung im Kreis Recklinghausen, die offenbar für alle Städte gilt: Die Beiträge für Offene Ganztagsschulen und Kindertagesstätten werden den Eltern im Mai und im Juni damit nun komplett erlassen.

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„Dementsprechend“, so Fulgenzi, „hat die Konferenz der Hauptverwaltungsbeamten des Kreises Recklinghausen am Nachmittag ebenfalls eine 50-prozentige Übernahme bestätigt. Diese Regelung mit der Übernahme gleicher Anteile hatte Bürgermeister Rajko Kravanja mehrfach vom Land gefordert und weniger weitreichenden Optionen eine Absage erteilt.“

Zusammengefasst bedeute die Verteilung der finanziellen Lasten, dass die Eltern für Mai und Juni keine Gebühren für Kita/OGS und die Verpflegung zahlen müssen. Die Details der Abwicklung würden mit Blick auf das Monatsende gerade geregelt. Im Anschluss werde man die Eltern unmittelbar darüber informieren, heißt es.

Der Stadtrat hatte dieser Regelung bereits im Februar für die Zukunft zugestimmt: Für den Fall, dass das Land die Hälfte übernimmt, hatte die Politik garantiert, dass die Stadt die andere Hälfte trägt. Rückwirkende Erstattungen für weitere Monate erscheinen hingegen aussichtslos.

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