Erste Gruppe bezieht die neue Kita Grüner Weg

Ab Montag

Zweieinhalb Jahre nach Schließung der Obercastroper Grundschule Grüner Weg wird es im Erdgeschoss wieder laut und wuselig: Am 18. Januar zieht die erste von zwei Kindergartengruppen als Dependance des städtischen Kindergartens Swabedoo in das umgebaute Gebäude ein.

CASTROP-RAUXEL

, 13.01.2016, 17:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die ehemalige Schule Grüner Weg wird nun als Kindergarten genutzt.

Die ehemalige Schule Grüner Weg wird nun als Kindergarten genutzt.

Das gaben die zuständige Bereichsleiterin Regina Kleff sowie die Abteilungsleiterin Kinderförderung, Claudia Wimber, am Rande des Neujahrsempfangs der Familien und Kindertageseinrichtungen im Dienstleistungszenturm Erinstraße bekannt.

Große Nachfrage und unerwarteter Kinderzuwachs

Die Eröffnung eines vierten Kindergartenstandortes in Obercastrop ist erster Baustein einer neuen Offensive von Um- und Neubauten von Kindertageseinrichtungen, die insbesondere zwei Entwicklungen geschuldet ist:

Der nach wie vor wachsenden Nachfrage im U-3-Bereich sowie unerwartet deutlich ansteigendem Kinderzuwachs durch mehr Geburten, Zuzüge und Flüchtlinge.

„Es macht im Moment wieder richtig Spaß: Man kann Kindergartenplätze schaffen“, freuten sich Kleff und Wimber über die vor Jahren noch nicht möglich gehaltene Herausforderung.

Ü3-Gruppe zieht im August nach Obercastrop

Die erste neue Gruppe im Grünen Weg ist wie auch die zweite, die zum neuen Kindergartenjahr im August nachzieht, vom Typ eins mit sechs U-3 und 14 Ü-3-Kindern.

Sechs Kinder aus fünf Familien machen den Umzug von der Bergstraße zum Grünen Weg mit, für 14 Mädchen und Jungen startet ihre Kindergartenzeit in Obercastrop.

Gruppenbetreuung aussschließlich durch Swabedoo-Personal

Die Betreuung kommt komplett aus dem Swabedoo-Personal: Dependance-Leiterin wird die derzeitige kommissarische Swabedoo-Chefin Ingrid Wunderlich (58), ihr zur Seite stehen drei bewährte Kräfte.

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Da das Außengelände noch nicht fertig ist, muss man improvisieren. „Mit dem Lan-geloh und dem Stadtgarten haben wir viel Wald in der Nähe“, nannte Wunderlich zwei ideale Areale nebenan.

Kindergärten als Oranisation von Familienzentren

Eigentliches Thema des Empfangs war ein Vortrag von Silke Dräger über den Stand der Familienzentren, in denen mittlerweile 33 der 38 Kindergärten organisiert sind.

„Die Entscheidung, die Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren weiterzuentwickeln, hat neue Kräfte freigesetzt, aber auch Grenzen aufgezeigt“, so ihr Fazit. Beispiel sei die Diskrepanz zwischen den hohen Ansprüchen und der Realität.

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