EUV nimmt Händlern 2020 mehr Geld ab: Steigen Preise auf Kirmes und Markt?

Standgelder

Markthändler und Kirmes-Schausteller werden in Castrop-Rauxel ab 2020 höhere Standgelder zahlen müssen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass dann auch die Preise auf Kirmes und Markt steigen.

Castrop-Rauxel

, 01.12.2019, 09:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
EUV nimmt Händlern 2020 mehr Geld ab: Steigen Preise auf Kirmes und Markt?

Schausteller werden zur Frühjahrskirmes 2020 deutlich höhere Standmieten an den EUV zahlen müssen. © Volker Engel

Seit dem Jahre 2014 ist der EUV Stadtbetrieb auch als Veranstalter der Wochenmärkte in der Castroper Altstadt, Ickern und Habinghorst tätig. Erstmals seit 2017 möchte der EUV nun die Marktstandsgelder anheben.

Vorstand Michael Werner: „Das stößt bei den Marktbeschickern natürlich nicht auf Begeisterung. Aber wir kommen da nicht drumherum.“ Dem EUV-Verwaltungsrat schlug man nun eine zehnprozentige Anhebung der Marktstandsgelder vor, die einstimmig genehmigt wurde.

Platzmieten auf der Kirmes werden angehoben

Normale Marktbeschicker zahlen demnach künftig je angefangener Meter Verkaufsfront in Ickern und Castrop 3,60 Euro statt bisher 3,25 Euro (bei markttäglicher Bezahlung) und in Habinghorst 3 Euro statt 2,70 Euro. Die sogenannten Propagandisten (Warenverkauf mit Vorführungen) zahlen auf allen Wochenmärkten künftig 6,10 Euro je Meter Stand (bisher 5,50 Euro).

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Teurer wird es in Castrop-Rauxel ab 2020 auch für die Schausteller auf den Kirmes-Veranstaltungen. Die Platzmieten pro Tag steigen dann um rund 19 Prozent an. Das bedeutet etwa für ein Fahrgeschäft eine Erhöhung von 36 Cent (Brutto) je Quadratmeter auf 43 Cent. Ein Imbissbetrieb wird mit 2,07 Euro je Quadratmeter zur Kasse gebeten statt wie bisher mit 1,73 Euro.

Ob Markthändler und Schausteller die Mehrausgaben auf ihre Verbraucherpreise umlegen, wird abzuwarten sein. Unwahrscheinlich ist das nicht.

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