Fahrradständer, WC und Spielplatz für den Marktplatz

Arbeitskreis

Überdachte Fahrradständer sollen ebenso auf den Markt wie eine barrierefreie, öffentliche Toilette und Spielmöglichkeiten für Kinder. Und das ist nicht alles. Der Arbeitskreis Bürgerfreundliche Altstadt meldet sich jetzt mit etlichen Ideen zur Umgestaltung des Altstadtmarkts zu Wort.

CASTROP

von Von Peter Wulle

, 27.04.2011, 13:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Pläne für die Neugestaltung des Altstadt-Marktes wachsen.

Die Pläne für die Neugestaltung des Altstadt-Marktes wachsen.

Wie Edmund Rossberg für den Arbeitskreis mitteilt, wünschen sich die Mitglieder auch, dass am Marktplatz ein Bürgerbüro der Stadtverwaltung eingerichtet wird. Außerdem sollte es einen Aufenthaltsraum ohne Verzehrzwang geben, der als Leseraum oder Internetcafé gestaltet werden könnte. Vorgeschlagen wird ferner eine Vergrößerung der Verweilzone am Reiterbrunnen. Dazu sollte die Parkreihe südlich des Denkmals verschwinden. Eingerichtet werden sollte dort eine "Ecke für stille Spiele" wie Mühle, Dame oder Schach.Bäume sollen erhalten bleiben

Nicht angepackt werden sollen nach dem Willen des Arbeitskreises die Bäume auf dem und an dem Marktplatz. "Es sollte die Beibehaltung des alten Baumbestandes an der West- und Südseite angestrebt werden. Die Linde vor der Altstadt-Apotheke zu opfern, allein um die Bushaltestelle umzugestalten, wird von uns als nicht verhältnismäßig angesehen", so Edmund Rossberg.Angeregt wird ferner die Beibehaltung des Runds mit neun Sitzbänken und Bäumen in der Nähe des Reiterbrunnens. Und neben einem Fassadenbeleuchtungskonzept spricht sich der Arbeitskreis auch für Regenschutzdächer längs der Häuser am Markt aus. Bei den Baumaßnahmen zur Umgestaltung und zur Reparatur des alten Kopfasteinpflasters sollte auch auf eine konsequente Bauüberwachung und Endabnahme zur Sicherung einer nachhaltigen Qualität Wert gelegt werden, betont der Arbeitskreis. So solle ausgeschlossen werden, dass nicht wie bei der Umbaumaßnahme im Bereich Lambertusplatz/Simon-Cohen-Platz wohl geschehen, schon wenige Monate nach der Fertigstellung erste größere Schäden im Pflaster auftreten.

Um eine - wie vom Bürgermeister gewünscht - möglichst breite Bürgerbeteiligung zu erreichen, finden die Arbeitskreis-Mitglieder die Planpräsentation in dem Ladenlokal an der Straße Im Ort wenig geeignet, weil sie dort kaum wahrgenommen werde. Vorgeschlagen wird, die Pläne im Foyer der Sparkasse auszuhängen.

 

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