Festival-Sommer in Castrop-Rauxel dieses Jahr um ein Event ärmer - Der große Überblick

mlzPreise und Programm

Drei Open-Air-Musikfestivals gibt es in diesem Jahr in Castrop-Rauxel. Eines weniger als sonst. Welches ausfällt und was die anderen zu bieten haben: der große Überblick.

Castrop-Rauxel

, 09.08.2019, 16:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Steel-meets-Steel

Wann? Samstag, 10. August, ab 13 Uhr

Wo? Waldbühne (Wartburgstraße 115)

Was kostet es? Eintritt frei. Bier und alle übrigen Getränke (0,4) 3 Euro, ebenso Würstchen (auch vegetarisch) und Fleisch vom Grill

Wer steht auf der Bühne? Sieben Bands aus dem Bereich Heavy Metal, Hauptact: Iron Savior (ab 20.30 Uhr), Powermetal, irgendwo zwischen Helloween und Running Wild

Metalfans bekommen in Habinghorst Einiges geboten. In Hardy Kölzer (The Claymore/18 Uhr) und Kai Overkamp (Agamendon/19.15 Uhr) sind auch zwei der Veranstalter mit ihren eigenen Bands zu sehen – früher traten sie im jährlichen Wechsel auf. „Das haben wir vor zwei Jahren geändert“, sagt Kai Overkamp, „da war uns eine Band wegen Erkrankung kurzfristig abgesprungen und wir haben selbst die Lücke gefüllt.“ 2018 blieben beide Combos der Bühne fern.

Headliner auf der Waldbühne ist Iron Savior (20.30 Uhr) aus Norddeutschland. „Diese Band hat eine große Vita, war aber in den vergangenen Jahren selten auf Bühnen zu sehen“, sagt Overkamp. Zum Auftakt spielen die Castrop-Rauxeler Cryptic Lane (13.40 Uhr), gefolgt von All will know (14.40 Uhr), Earacle (15.40 Uhr) und Sur Austru (16.50 Uhr).

Rock unterm Förderturm

Wann? Samstag, 7. September, ab 17 Uhr

Wo? Rund um den Förderturm im Erin-Park

Was kostet es? Eintritt frei. Bier und Softdrinks (0,3) 2,50 Euro, Wasser 2 Euro, Shots 2 Euro, Wein 5 Euro, verschiedene Speisen

Wer steht auf der Bühne? Zwei Coverbands, Hauptact: Seven Cent (ab 20 Uhr)

Zum 20. Mal wird unter dem Förderturm gerockt. Organisiert von der SPD, geht es dort wohl etwas lauter zu, als zuletzt bei Castrop kocht über. „Vor der Bühne wird schon eine ordentliche Lautstärke herrschen“, sagt der Juso-Voristzende Daniel Djan, „bei den Sitzgelegenheiten, etwas abseits der Bühne, kann man sich aber auch gut unterhalten, während auf der Bühne gespielt wird.“

Das wird vor allem jene Seven-Cent-Fans freuen, denen die Musik bei Ckü zu leise war. Ab 19 Uhr spielt im Erin-Park eine weitere Coverband, welche steht noch nicht fest. Ab 20 Uhr bieten dann Seven Cent ihren bekannten Klassiker-Mix aus Rock und Indie-Titeln der vergangenen Jahrzehnte.

Save the Planet

Wann? Samstag, 14. September, ab 14 Uhr

Wo? Waldbühne (Wartburgstraße 115)

Was kostet es? Eintritt frei. Bier (0,33) für 2 Euro. Daneben alkoholfreie Getränke und Cocktails in gestaffelten Preisen. Fleisch vom lokalen Metzger. Currywurst-Pommes auch in vegetarischer Variante erhältlich.

Wer steht auf der Bühne? Vier Bands; Hauptact: Headshrinker (ab 20.45 Uhr) mit Rock aus den vergangenen sechs Jahrzehnten

Save the Planet startet um 14 Uhr als Familienfest mit Hüpfburg, Insrumentebasteln und Kinder-Schminken. Auch auf der Bühne kommt zunächst der Nachwuchs zum Zug. Die „Stunde der Amateure“ währt bis 17 Uhr. Dann tritt Deutschrocker Aiden Keen auf. Die Strommasten (18.15 Uhr) mit ihrem Neo-NDW-Sound sind vielleicht der Geheimtipp bei Save the Planet. Why Amnesia (19.30 Uhr) und Headshrinker (20.15 Uhr) runden das Programm ab.

„Am Abend wird es lauter“, sagt Frank Ronge. Vor zwei Jahren hat er gemeinsam mit Patrick Nagel die Organisation übernommen. Zuvor war der Verein „Save the Planet“ verantwortlich. Am Konzept hat sich sich nichts geändert. Ein Fest für die Region mit regionalen Speisen, das Bewusstsein für Nachhaltigkeit schaffen will. Getreu Neil Youngs Liedzeile „Save the planet for another day.“

Rock auf der Tenne fällt aus

Das kleine aber feine Open-Air in Becklem fällt dieses Jahr aus. „Wir stellen das Konzert in unserer Freizeit auf die Beine“, sagt Mit-Organisator Frank Buchhold, „das können wir in diesem Jahr aber nicht stemmen.“ 2020 wollen Buchhold und seine Mitstreiter an der verträumten Location wieder tolle Musiker präsentieren. Der Termin steht bereits fest: Samstag, 6. Juni.

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