Fleischerei in Castroper Altstadt bleibt - vorerst

Gerüchte um Schmidt am Markt

Das Gerücht hält sich seit Wochen hartnäckig in Castrop: Die Fleischerei Theo Schmidt in der Altstadt soll schließen. Die gute Nachricht: An dem Gerücht ist nichts dran und die Weihnachtseinkäufe sind gesichert. Denn das Fachgeschäft bleibt. Zumindest vorerst, wie Inhaber Michael Kortmann versicherte.

CASTROP

, 06.12.2016, 05:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Fleischwarenladen Theo Schmidt in der Castroper Altstadt bleibt noch mindestens zwei Jahre erhalten.

Der Fleischwarenladen Theo Schmidt in der Castroper Altstadt bleibt noch mindestens zwei Jahre erhalten.

Viele Geschäfte haben in den vergangenen Wochen in der Altstadt geschlossen. Gerüchte gab es auch um Fleischwaren Schmidt am Markt. Doch das Fachgeschäft bleibt. Allerdings gebe es tatsächlich Pläne des Inhaberehepaars, irgendwann auszuwandern und den Ruhestand im sonnigen Kalifornien zu verbringen. „Die sind aber zurzeit noch überhaupt nicht spruchreif“, sagt Michael Kortmann auf Nachfrage.

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Der Inhaber der Fleischerei kennt die Gerüchte, wird selbst häufig darauf angesprochen. Der Mietvertrag der Filiale am Markt, die in einem Gebäude der Deutschen Bank liegt, läuft noch bis Ende 2018 – und der soll erfüllt werden, denn der Laden laufe gut, sagt der Chef.

Im nächsten Jahr geht erst mal der Metzgermeister in Rente. Für ihn sucht Michael Kortmann dringend einen Nachfolger. Im Idealfall soll der das Geschäft am Markt irgendwann selbst übernehmen. „Wenn ich den Laden ohne Nachfolger abschließen müsste, würde mir das in der Seele wehtun“, sagt Kortmann.

Was passiert mit den Geschäften in den Ortsteilen? 

Mindestens zwei Jahre sieht sich Kortmann aber noch in der Filiale am Markt. Erst dann könnten er und seine Frau anfangen, über den Ruhestand und eine mögliche Auswanderung nachzudenken.

Aktuell hat Michael Kortmann vier Theo-Schmidt-Fleischerei-Filialen in der Europastadt: Am Markt, in Habinghorst, in Rauxel und in Ickern. Überlegungen, einen der Standorte in Ickern, Habinghorst oder Rauxel aufzugeben, wenn die Mietverträge auslaufen, gebe es schon, sagt Kortmann. Spruchreif sei davon aber noch nichts. 

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