Frust an der Zapfsäule auch bei Castroper Spediteur

Steigender Spritpreis

Alles andere als "Super" ist derzeit die Gefühlslage an den Tankstellen. Der Preis pro Liter steigt und steigt. Für jeden, der auf den Wagen angewiesen ist, bleibt am Ende des Monats weniger Geld übrig. Das macht auch Spediteur Norbert Lakenberg richtig sauer.

CASTROP-RAUXEL

von Von Peter Wulle / Tobias Großekemper

, 18.03.2011, 11:09 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für die Taxi-Unternehmen in Castrop-Rauxel wäre es keine Überraschung, wenn der Dieselpreis "noch auf 1,70 bis 1,80 Euro hochgeht." Bisher geht der teure Spritpreis allein zu ihren Lasten. Irgendwann aber, so hoffen sie, werde es eine Gebührenerhöhung durch den Verband geben. Dann werden auch die Taxikunden den hohen Benzinpreis zu spüren bekommen.

Ein Ende des Preisanstiegs sei nicht in Sicht. Zumindest nicht für Dr. Peter Meintz vom ADAC Westfalen. Warum der Spritpreis explodiert, ist für Meintz "rational nicht erklärbar". Es seien viele verschiedene Faktoren, jeder einzelne für sich gesehen winzig, in der Summe aber seien sie stark. Plakativ gesprochen reicht für Meintz das "Husten eines Scheichs, um die Märkte unruhig zu machen". Derzeit hustet, um im Bild von Meintz zu bleiben, mehr als ein Scheich, denn der Rohölpreis klettert wieder kräftig. Bis zum Sommer wird er das auch weiter tun, erwartet der Mann vom ADAC. Und selbst wenn es dann kurz zu einer Verschnaufpause kommen sollte: "Alle Parameter deuten darauf hin, dass die Spritpreise – langfristig gesehen – weiter klettern."  

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