Fünf Sportplätze bleiben weiterhin gesperrt

Nach Pfingst-Unwetter

Umgeknickte Strommasten, umgestürzte Bäume. Noch sind nicht alle Schäden des Unwetters von Pfingstmontags behoben. Und so hält die Stadtverwaltung auch eine Woche danach noch fünf Sportplätze gesperrt. Das sagte Kirsten Franz vom Sportamt am Montag.

CASTROP-RAUXEL

17.06.2014, 11:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der SV Wacker Obercastrop hatte gleich nach dem Sturm in der vergangenen Woche seinen Trainingsbetrieb abgesagt und die Erin-Kampfbahn gesperrt.

Der SV Wacker Obercastrop hatte gleich nach dem Sturm in der vergangenen Woche seinen Trainingsbetrieb abgesagt und die Erin-Kampfbahn gesperrt.

"Wir haben auf drei Sportplätzen noch Gefahrenquellen", erklärte die Mitarbeiterin aus dem Rathaus, "wir haben dort Firmen beauftragt." Wie etwa auf dem Gelände in Rauxel, wo ein Strommast umgeknickt ist. Oder in Pöppinghausen, wo ein Baum auf ein Tor gestürzt ist.

Um die Kampfbahn Habichthorst hatte es zuletzt Diskussionen gegeben, nachdem der VfB Habinghorst sein Jugend-Wochenende absagen musste. Rund 75 Mannschaften hatte der Verein zu dem Turnier erwartet. "Wir bleiben auf den Kosten sitzen", ärgerte sich der Mitorganisator Sven Wesolowski. "Zu Gesprächen war die Stadtverwaltung nicht bereit", sagte er. Dabei hätte der VfB ein Privatunternehmen beauftragen wollen, um einen Baum zu kappen. Kirsten Franz vom Sportamt sieht das anders: "Die Anlage ist sogar von der Feuerwehr gesperrt worden. Das ist ja fast wichtiger, als wenn wir allein die Sperrung ausgesprochen hätten.

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"Wann übrigens in der Erin-Kampfbahn wieder gespielt werden kann, "muss Wacker Obercastrop entscheiden", erklärte Kirsten Franz. Der Verein habe für sein Domizil an der Karlstraße einen Pachtvertrag mit der Stadt abgeschlossen, sei deshalb dort selbst zuständig.

 

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