Gastronomen in Castrop-Rauxel müssen weniger Gebühren bezahlen

Außengastronomie

CDU, FDP und UBP hatten sich schon für eine Unterstützung der Gastronomen in Castrop-Rauxel stark gemacht. Jetzt hat die Stadt angekündigt, auf Teile der Sondernutzungsgebühr zu verzichten.

Castrop-Rauxel

, 12.05.2020, 11:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für Außengastronomie wie hier vor dem 1910 am Markt verzichtet die Stadt erst einmal auf die Hälfte der Gebühren.

Für Außengastronomie wie hier vor dem 1910 am Markt verzichtet die Stadt erst einmal auf die Hälfte der Gebühren. © Peter Berg

Die Stadtverwaltung unterstützt gastronomische Betriebe mit Außenbereich. Bürgermeister Rajko Kravanja hatte dies in der Ratssitzung Ende April bereits avisiert, auch die CDU, die FDP und die UBP hatten solche Pläne mit Anträgen an den Rat vorgeschlagen.

Während der nächsten Monate reduziert die Verwaltung nun die Sondernutzungsgebühr, die Gaststätten für die Nutzung durch Außengastronomie zahlen müssen, um 50 Prozent. Ein kompletter Verzicht, so Rajko Kravanja auf Facebook, sei noch nicht möglich, weil man das erst mit den Aufsichtsbehörden klären müsse.

Außenflächen dürfen vergrößert werden

Gleichzeitig ermögliche die Stadt interessierten Gastronomen, unter Berücksichtigung der örtlichen Begebenheiten kostenlos ihre Außenfläche ausdehnen zu können, damit Gastwirte die Abstandsvorgaben besser einhalten können.

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Über weitere Hilfen für die Gastronomie auf Stadt- oder Kreis-Ebene, beispielsweise also über den kompletten Verzicht der Sondernutzungsgebühr für Außengastronomie, führe die Verwaltung Gespräche mit den Aufsichtsbehörden.

Die Stadtverwaltung hatte bereits Steuererleichterungen für lokale Unternehmen in Form von Stundungen von Gewerbe- und Grundsteuer sowie Herabsetzungen von Vorausleistungen und zinslose Stundung von Vergnügungssteuer veranlasst.

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