Wir öffnen Türen

Geheime Orte in Castrop-Rauxel: Hier geht es zu allen geöffneten Türen

Es war ein Adventskalender der besonderen Art: Wir haben Türchen zu „geheimen“ Orten geöffnet, die man als Castrop-Rauxeler sonst nicht sieht. Alle Folgen der Serie finden Sie hier.
Bis Weihnachten werden wir noch viele Türen zu geheimen Orten in Castrop-Rauxel öffnen. © Grafik Leonie Sauerland

Es gibt viele Orte in Castrop-Rauxel, die normalerweise unerreichbar sind. Manche sind aus Sicherheitsgründen verschlossen. An andere möchte man gar nicht geraten, wie zum Beispiel das Gewahrsam der Polizei oder in die JVA. Wir zeigen, wie es dort aussieht und sprechen mit Menschen vor Ort. Und das, wie es sich für einen Adventskalender gehört, bis zum 24. Dezember.

Geheimnisvolles, Historisches, Ungewöhnliches aber auch Alltägliches – wir haben vieles entdeckt hinter den Türen, die für uns geöffnet wurden. Wussten Sie, wie es im Fundus des WLT aussieht? Oder dass im Kirchturm von St. Lambertus noch eine sechste Glocke fehlt? Dass das Adalbert-Stifter-Gymnasium in seinem Archiv uralte Reifeprüfungen hat oder wie es im OP-Trakt des Rochus-Hospitals aussieht? Wir haben kleine und große Türen geöffnet.

Zum 1. Dezember sind wir für die erste Tür auf den immerhin vierstöckigen Dachboden des Torhauses von Schloss Bladenhorst gestiegen. Schlossherr Bodo Möhrke erzählt, was früher hier los war.


Der Hammerkopfturm auf Schwerin ist eines der schönsten Bauwerke in Castrop-Rauxel. Aber was steckt eigentlich in diesem Hammerkopf? Wir waren da.


In der JVA Castrop-Rauxel leben auf Zeit viele Männer. Einer von ihnen hat für uns seine Stube geöffnet und erzählt, wieso es heute schwerer ist in der Haft als vor 20 Jahren.


Rund um die Uhr besetzen speziell geschulte Feuerwehrleute die Leitstelle. Brände beschäftigen sie am wenigsten. Meistens geht es bei den rund 180.000 Einsätzen im Jahr um den Rettungsdienst. Dabei helfen sie auch schon mal am Telefon, einen Menschen zu reanimieren.


Immer sonntags wird die Kirchen-Empore für den Live-Gottesdienst zum Schnittplatz. Die Besucher bekommen davon kaum etwas mit. Wir haben dem Video-Team über die Schultern geschaut.


Unter dem Rathaus führt über 240 Meter Länge ein Kriechkeller. Der Name sagt es: Aufrecht stehen kann man hier nicht. Wir sind hineingekrochen.


Bis zu 30 Torten werden in der Backstube des Café Residenz unter der Woche kredenzt. Am Wochenende kann es auch mal die doppelte Anzahl sein. Da geht es früh los in der Backstube, wenn noch kein Kunde da ist.


Wer hier das Nachtlager aufschlägt, tut das nicht freiwillig. Auch wenn die Polizei renoviert hat. Das Gewahrsam in der Wache an der Erinstraße bietet vier frisch geflieste Zellen.

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