Geldstrafe: Nicht angeschnallt und dann Polizisten beleidigt

Teures Fluchen

Ein 45-jähriger Mann hat am Dienstag vor dem Amtsgericht vergeblich beteuert, den Polizisten bei einer Kontrolle nicht beleidigt zu haben. Dieser hatte ihn überprüft, weil er nicht angeschnallt war. Dieser Verstoß endete für den Verkehrssünder umso teurer.

CASTROP-RAUXEL

von Von Gabriele Regener

, 05.04.2011, 13:53 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der junge Polizist sei sehr arrogant aufgetreten, und sich sehr aufgeregt als er beteuert habe, stets angeschnallt gewesen zu sein, sagte der Angeklagte heute im Amtsgericht aus. „Die Aufregung hat mich angesteckt“, erklärte er, schwor aber gleichzeitig bei Gott, den Polizisten nicht beleidigt zu haben. „Ich bin ein reifer Mann“, begründete er. Doch sowohl die Staatsanwaltschaft wie der Richter waren davon überzeugt, dass auch ein reifer Mann zu einer solchen Äußerung imstande sein kann. Vermutlich, so der Richter, habe er seinen Worten gar nicht so viel Bedeutung beigemessen, doch es sei ein Unterschied, ob man diesen Kraftausdruck in der Freizeit oder gegenüber einem Ordnungshüter benutze. Das Urteil: eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu jeweils 10 Euro.

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