Öffentlicher Dienst

Gewerkschaft ruft für Mittwoch (21.10.) zu weiteren Warnstreiks auf

Die Kommunalgewerkschaft für Beamte und Arbeitnehmer (Komba) ruft ihre Mitglieder für Mittwoch (21.10.) zu Streiks auf. Die Auswirkungen für Castrop-Rauxel sind nicht ganz klar.
Die Angestellten des öffentlichen Dienstes machten am Dienstag auch in Lünen von ihrem Streikrecht gebrauch. © Nora Varg

Die Gewerkschaften, in denen die Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes organisiert sind, machen in diesen Tagen durch Warnstreiks wieder auf die ungeklärte Tarifsituation aufmerksam.

Für Dienstag (20.10.) hatten sowohl die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi als auch die Kommunalgewerkschaft für Beamte und Arbeitnehmer (Komba) zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Die betrafen in Castrop-Rauxel sowohl das Bürgerbüro als auch das Hallenbad und die Müllabfuhr/Straßenreinigung.

Komba-Streiks wurden nicht lokalisiert

Vor der dritten Verhandlungsrunde in der Tarifauseinandersetzung 2020, die ab Donnerstag stattfinden soll, hat die Komba nun im Gegensatz zu Verdi zu weiteren Streikaktionen auch am Mittwoch aufgerufen. Wahrscheinlich, das ergab eine Anfrage bei der Komba-Landesgeschäftsstelle in Köln, wird der Streik keine Auswirkungen auf Castrop-Rauxel haben.

Nachdem am Dienstag speziell die Städte Dortmund und Castrop-Rauxel Ziel der Streikaktionen gewesen sind, will die Komba am Mittwoch neben Dorsten vor allem Städte im Rheinland bestreiken. Ob einzelne Streikmaßnahmen aber auch Castrop-Rauxel betreffen, wird abzuwarten sein.

Die Komba ist mit ca. 90.000 Mitgliedern eine der größten Gewerkschaften im „DBB Beamtenbund und Tarifunion“.

In Nordrhein-Westfalen sind alleine bei den kommunalen Arbeitgebern nach Mitteilung der Gewerkschaften 550.000 Tarifbeschäftigte von den Verhandlungen betroffen. Beschäftigte und Beamte beim Bund sind nicht an den aktuellen Tarif gebunden. Das Ergebnis soll aber auf sie übertragen werden.

In einer vorherigen Version hatten wir geschrieben, dass die Komba-Landesgeschäftsstelle nicht geantwortet hat. Das hat sie aber. Auf unserer Seite gab es aber technische Probleme, so dass wir die Antwort erst jetzt einarbeiten konnten.

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