Grüne, FWI und Linke fordern jetzt auch einen Zebrastreifen für die Christinenstraße

Schulwegsicherheit

Jetzt fordern auch die Fraktionen der Grünen, der FWI und der Linken in Castrop-Rauxel in einem gemeinsamen Antrag an den Betriebsausschuss 1 einen Zebrastreifen auf der Christinenstraße.

Obercastrop

, 05.02.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ein Kind wartet an der Aufpflasterung an der Christinenstraße darauf, die Straße zur Schule hin überqueren zu können. Ein Zebrastreifen könnte die Situation entspannen.

Ein Kind wartet an der Aufpflasterung an der Christinenstraße darauf, die Straße zur Schule hin überqueren zu können. Ein Zebrastreifen könnte die Situation entspannen. © Thomas Schroeter

Viele Eltern, die Schulpflegschaft und Anwohner machen sich für einen Zebrastreifen auf der Christinenstraße stark. Ziel: Den Schulweg von Kindern zur Elisabethschule in Obercastrop sicherer zu machen. Unterstützt wurden sie dabei zuletzt von der SPD in Obercastrop. „Wir werden nicht eher Ruhe geben, bis echte Schulwegsicherheit hergestellt ist“, hatte Udo Behrenspöhler, Chef des Ortsvereins Obercastrop Ost zuletzt betont.

Jetzt schalten sich auch die Grünen, die FWI und die Linke in die Diskussion ein und stellen zur nächsten Sitzung des B 1 einen Antrag, „dass umgehend ein Zebrastreifen an der Christinenstraße angebracht wird, um den Schulweg für Kinder sicherer zu machen“, so heißt es in einer Pressemitteilung.

Aufpflasterung sorge für unklare Situationen

Die neue Aufpflasterung an der Christinenstraße in der Nähe der Elisabethschule, so führen die Fraktionen gemeinsam aus, „mag den Verkehr verlangsamen, sorgt aber für unklare Situationen“. Viele Schulkinder, die aus der Bornstraße kämen und auf ihrem Schulweg die Christinenstraße in der Höhe der Fahrbahnerhöhung überqueren wollten, seien verunsichert, da einige Autos vor der Fahrbahnerhöhung hielten, andere aber durchführen.

Auch bei Autofahrern könne man teilweise Verunsicherung feststellen. Einige hielten zuerst und führen dann weiter, wenn die Kinder zögernd am Straßenrand stehen, weil nicht klar sei, ob ein Auto aus der Gegenrichtung ebenfalls halte.

Ursula Mintrop, Mitglied bei den Grünen, stellt fest: „Solche unklaren Situationen führen irgendwann unweigerlich zu Unfällen. Viele Eltern bringen ihre Kinder nur noch in Begleitung von Erwachsenen zur Schule oder über die Straße. Es muss umgehend etwas passieren.“

Eindeutige Regelung ist notwendig

Die Verwaltung will bekanntlich nach zwei Ortsterminen auch mit der Schulleitung, der Polizei und anderen Beteiligten die Erstellung eines Zebrastreifens prüfen. Das dauert den drei nun antragstellenden Parteien zu lange.

Denn der Zebrastreifen ist aus ihrer Sicht notwendig, da nur er dafür sorge, „dass der Vorrang für Fußgänger eindeutig geklärt wird und die Kinder die Straße gefahrlos überqueren können“.

Leider, so räumen es auch die Grünen, die FWI und die Linke ein, müsse man sagen, dass der starke Verkehr zu Schulbeginn von vielen Eltern selbst produziert werde. „Eltern-Taxis“ vor den Schulen seien anscheinend kaum zu stoppen.

Ursula Mintrop: „Aber es gibt sehr viele Eltern, die Wert darauf legen, dass ihre Kinder zu Fuß den Schulweg meistern. Für die Sicherheit dieser Kinder setzen sich Grüne, FWI und Linke ein.“

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