Ansammlungen vermeiden

Gute Nachricht aus dem Kreishaus für alle Feuerwerk-Fans

Soll das Abbrennen von Feuerwerkskörpern an bekannten öffentlichen Plätzen an Silvester verboten werden? Der Kreis Recklinghausen hat dazu jetzt eine eindeutige Entscheidung getroffen.
Der Kreis war dazu aufgerufen, mögliche Plätze zu benennen, auf denen Feuerwerk untersagt werden sollte. © picture alliance/dpa

Ende November hatten sich Bund und Länder darauf geeinigt, kein generelles Verbot von privatem Feuerwerk an Silvester auszusprechen. Stattdessen sollten Städte und Kreise entscheiden, ob sie irgendwo das Abbrennen von Feuerwerkskörpern im öffentlichen Raum untersagen. Der Kreis Recklinghausen hat dazu nun einen Plan verabschiedet.

Keine zusätzliche Belastung für Krankenhäuser

„Wir haben im Kreisgebiet keine an Silvester stark besuchte Altstadt wie in Köln und Düsseldorf oder einen zentralen Domplatz wie in Münster, an denen es zu Menschenansammlungen kommt“, erklärt Landrat Bodo Klimpel in einer Pressemitteilung des Kreises.

Deshalb sehe man keine Veranlassung dafür, Plätze zu benennen, auf denen Feuerwerk untersagt werden müsse. Dass kein Verbot ausgesprochen werde, bedeute allerdings auch nicht, dass sich Menschen in größeren Gruppen zum Feuerwerk verabreden können.

„Auch wenn privates Feuerwerk an Silvester erlaubt ist, rufen die Verwaltungschefs zu verantwortungsvollem Umgang mit Böllern und Co. auf“, heißt es vonseiten des Kreises. Dabei gehe es nicht nur um die Einhaltung der Corona-Regeln, sondern ebenso um Verletzungen und Klinikaufenthalte. „In der aktuellen Situation arbeiten unsere Krankenhäuser am Limit. Wir bitten daher eindringlich, in diesem Jahr mehr denn je auf die Sicherheit zu achten“, so Klimpel.

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