Heilig Kreuz ist jetzt Familienzentrum

Dorf Rauxel

DORF RAUXEL Sie ist quadratisch, weiß mit gelbem Logo, und es stecken viele hundert Arbeitsstunden Vorbereitung dahinter: die neue Plakette, die den Heilig-Kreuz-Kindergarten ab jetzt als offizielles Familienzentrum kennzeichnet.

von Von Stefanie Brüning

, 04.10.2009, 16:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Team und Eva Steininger-Bludau (hinten rechts) freuen sich über die Plakette.

Das Team und Eva Steininger-Bludau (hinten rechts) freuen sich über die Plakette.

Sie hofft nun, dass viele Eltern das Familienzentrum nutzen, sich also zum Beispiel an Eltern-Kind-Aktionen beteiligen, das Weiterbildungs- und das Beratungsangebot in Anspruch nehmen. So gibt es Angebote zum Eltern-Kind-Turnen, Babymassage-Kurse oder kostenlose Beratungsgespräche mit Experten vor Ort bei Sprachproblemen oder in Erziehungsfragen. Neben dem Heilig-Kreuz-Kindergarten sind am Familienzentrum auch der städtische Swabedoo-Kindergarten, und die AWO-Kindergärten Deininghausen und Dingen beteiligt und bieten ebenfalls Kurse, Gespräche und Experten-Vermittlung an.

Das Zertifikat „Familienzentrum NRW“ ist eine Auszeichnung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration. Um die Auszeichnung zu erhalten, musste die Mitarbeiterinnen einen 70-seitigen Katalog durcharbeiten. So haben sie zum Beispiel vor Ort Kontakte mit Experten wie Logopäden, Erziehungsberatern und Kinderärzten aufgenommen sowie ein Kursprogramm für Weiterbildungen zusammengestellt und Konzepte für die Zusammenarbeit von Eltern, Erziehern und Kindern erarbeitet. Am 10. September folgte dann schließlich die offiziell Anerkennung: Vier Jahre lang wird das Familienzentrum vom Land gefördert.

Pfarrer Ulrich Isenbügel hatte die Idee, sich an dem Landesprojekt zu beteiligen. Denn nach seiner Ansicht verlangten es „die Zeichen der Zeit“, sich zu öffnen, und auch mit anderen Kindergärten zusammenzuarbeiten und sich auszutauschen. Nach dem feierlichen Empfang zur Auszeichnung gestern plant sie auch noch eine große Feier im nächsten Frühjahr, zusammen mit den anderen drei beteiligten Kindergärten. Bis dahin hofft sie, dass das Angebot nach Bedarf noch ausgebaut werden kann und möglichst viele Eltern „ihre erste Scheu überwinden“ und das Angebot annehmen.

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