Henrichenburger SPD kontert CDU-Kritik: „Lüge ist leicht zu entlarven“

mlzStraßenzustand

Nach der heftigen Schelte der CDU Henrichenburg insbesondere am EUV meldet sich die SPD zu Wort. Sozialdemokraten aus dem Ort sagen: „Ordentlich daneben gelangt und gelogen“.

Henrichenburg

, 15.03.2020, 08:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die SPD Henrichenburg zeigt sich überrascht über die Einlassungen von Josef Berkel und Jonas Ehm von der Henrichenburger CDU. „Da wird mal wieder ein Wirbel um nichts gemacht. Es wird aufgezählt, welche Straßen nicht saniert werden und am Ende des Artikels sind dann genau diese Straßen aufgeführt, für die im Haushalt Mittel zur Sanierung eingestellt sind.“

Den Haushalt habe Ratsherr Josef Berkel mitbeschlossen. Entweder wisse er nicht, was er beschlossen habe, oder er täusche falsche Tatsachen vor, kritisieren Marcus Pelzing und Daniela Rotte, Doppelspitze der SPD Henrichenburg.

Das Gleiche gelte für den Breitbandausbau. „Selbstverständlich schreitet der Breitbandausbau in Henrichenburg und Becklem voran. Das gilt insbesondere für die Industriestraße, die zum geförderten Gebiet gehört“, sagt Pelzing.

SPD listet Beispiele dafür auf, was sich in Henrichenburg getan hat

Der Gipfel der Behauptungen sei, die Stadt habe seit der Eingemeindung Henrichenburgs vor 45 Jahren nichts mehr zur Verbesserung der Situation im Dorf unternommen. Als würde hier bewusst ein ganzer Stadtteil stiefmütterlich behandelt.

Auch diese Lüge sei leicht zu entlarven. Es seien neue Kitas gebaut worden, die Freiwillige Feuerwehr habe ein neues Gerätehaus bekommen, der Sportplatz des TuS Henrichenburg sei saniert worden, die Grundschule habe eine neue Turnhalle erhalten und neue Spielplätze gebe es auch.

Zudem seien viele Straßen saniert worden. Als Beispiele nennt die SPD Teilbereiche von Auf der Flur, Bredenbrauck, Alter Garten und Lambertstraße.

SPD will die eigene Vorwahl behalten - und die Kirmes

Bei zwei weiteren Themen sind die Sozialdemokraten ebenfalls anderer Meinung: „Wir wollen die eigene Vorwahl für Henrichenburg und Becklem behalten. Sie hat Tradition und ermöglicht viele kurze Rufnummern, die wir nicht aufgeben wollen“.

Gleiches gelte für die Henrichenburger Dorfkirmes. Sie wird in diesem Jahr zum 454. Mal stattfinden - zumindest ist es so geplant. Auch wenn sie im Laufe der Jahre kleiner geworden ist, sei sie dennoch ein Treffpunkt für Familien – vom Kleinkind bis zu den Großeltern.

„Hier findet Dorfleben statt und wird Gemeinschaft gelebt. Wir wollen die Kirmes erhalten, auch wenn man sie vielleicht neu denken muss. So gibt es mittlerweile am Sonntag schon den Trödelmarkt. Vielleicht kann man ja auch einen Kirmestag organisieren, an dem sich alle Henrichenburger Vereine präsentieren. Dies würde die Kirmes zusätzlich beleben und das Zusammengehörigkeitsgefühl im Dorf stärken“, sagt Daniela Rotte.

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt