Hirsch Hans-Hubert ist nach Beinbruch gestorben

Wildgehege

Traurige Nachrichten aus dem Wildgehege: Hans-Hubert ist tot. Der Hirsch musste wegen einer schweren Verletzung eingeschläfert werden.

DEININGHAUSEN

29.10.2009, 11:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hans-Hubert.

Hans-Hubert.

Beim Füttern der Tiere am Mittwochmorgen bemerkte Reimund Benneke, dass Hans-Hubert den rechten Vorderlauf gebrochen hatte. Gemeinsam mit der Tierärztin Annette Ehrhardt hat sich der Förderverein um ein transportables Röntgengerät bemüht, um die Diagnose zu stellen.Amputation unumgänglich Schon bei der Untersuchung des Hirsches wurde klar, dass Hans-Hubert einen Abriss des unteren Beinteils erlitten hatte, so dass eine Amputation unumgänglich gewesen wäre. Ein Wildtier mit drei Beinen im Gehege zu halten, ist allerdings nicht möglich. Fördervereinsvorsitzende Marianne Scheer: „Ich hätte Hans-Hubert auch nicht mit in meinem Hausgarten nehmen dürfen, auch wenn der Garten dazu groß genug gewesen wäre. Damwild sind Rudeltiere und es gibt gesetzliche Vorgaben über die Sozialstruktur im Gehege, dass beispielsweise mindestens fünf erwachsene Tiere in einem Gehege gehalten werden müssen.“Neuer "Spießer" versprochen Um Hans-Hubert weitere Schmerzen zu ersparen, blieb letztlich nichts anderes übrig, als ihn zu erlegen. Marianne Scheer: „Ich bin sehr froh, dass sich der Förderverein nicht nur bei der Versorgung der Tiere, sondern auch in dieser schwierigen Situation auf die Hilfe der umliegenden Landwirte verlassen kann. Der Landwirt Henrik Drumann kam sofort, um Hans-Hubert zu erlösen.“ Es soll schon bald Ersatz für Hans-Hubert geben: Der Eigentümer des Hochwildpark Rheinlands hat bereits zugesagt, dem Wildgehege einen neuen weißen „Spießer“ (einjähriger Hirsch) zu bringen.

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