Hohe Spendenbereitschaft bei Aktion "Rumpelkammer" in Castrop-Rauxel

CASTROP-RAUXEL Blaue, graue und weiße Säcke türmten sich auf Ladeflächen großer LKW. Gefüllt mit ausrangierten Schuhen, alten Hosen und Hemden, wurden sie am Samstag zuhauf von fleißigen Helfern gesammelt. Zum 43. Mal führte der Kolpingbezirksverband die Aktion „Rumpelkammer“ durch. Mit durchaus überraschenden Ergebnissen.

von Von Daniel Sczekalla

, 29.03.2009, 13:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hohe Spendenbereitschaft bei Aktion "Rumpelkammer" in Castrop-Rauxel

Volker Kallinowski, Thomas Wittenborg sowie Michael und Bastian Schaal (v.l.) sammelten bei der Aktion "Rumpelkammer" fleißig mit.

Viele freiwillige Helfer hatten sich bei ihm gemeldet und wollten ihren Teil beitragen. Auch viele Firmen aus Castrop-Rauxel stellten den Kolpingfamilien ihre Nutzfahrzeuge kostenlos zur Verfügung. „Der EUV hat uns zudem sein Gelände überlassen, um hier die Säcke für den Abtransport zu verladen.“ Was an Spenden zusammen kam, wurde noch am selben Tag zur Kolping Recycling-Firma in Fulda gebracht. Dort werden die Sachen nun sortiert, verteilt und verkauft. „Von dem Erlös der Spenden finanzieren wir Maßnahmen der Erwachsenenbildung in den Kolping-Bildungsstätten“, erklärte der Geschäftsführer. Gerade kinderreichen Familien soll diese Unterstützung zu Gute kommen. „Außerdem finanzieren wir damit seit Jahren Projekte in Mexiko und neuerdings auch in Nicaragua, Honduras, der Dominikanischen Republik und Costa Rica.“

Erstaunlich an der Aktion ist auch, dass trotz sinken-der Zahlen in den umliegenden Bezirken, in Castrop-Rauxel die Spendenbereit-schaft scheinbar sogar steigt. Ein Grund mehr für die Kolpings auch im nächsten Jahr wieder fleißig zu sammeln. 

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