Im Grutholz werden 50 bis 60 Buchen gefällt – nicht wegen der Orkantiefs Sabine und Victoria

Baumfällung

Im Grutholz haben Baumfällungen begonnen. Es geht 50 bis 60 Buchen an den Kragen. Sabine und Victoria waren nicht schuld. Aber der Klimawandel spielt eine Rolle.

Castrop-Rauxel

, 23.02.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Grutholz werden Bäume gefällt.

Im Grutholz werden Bäume gefällt. Nach Auskunft von Revierförster Matthias Klar passiert das aus Sicherheitsgründen, denn an die 50, 60 Bäume könnten Fußgänger gefährden. © Abi Schlehenkamp

Weder das Orkantief „Sabine“ noch ihre Nachfolgerin „Victoria“ haben dafür gesorgt, dass noch in der zu Ende gehenden Woche viel Bäume im Grutholz gefällt werden.

Und zwar nicht weit von dem Bereich entfernt, an denen sonst die beliebte Weihnachtsbaumaktion des Regionalverbandes über die Bühne geht. Es geht Buchen an den Kragen. „Das passiert aus Gründen der Verkehrssicherheit“, sagt RVR-Förster Matthias Klar im Gespräch mit unserer Redaktion.

Bei der Nachschau, was das eine oder andere Sturmtief angerichtet haben und was angesichts der gehäuften Sturmwarnungen noch passieren könnte, hat sich herausgestellt, dass 50, 60 Bäume, schätzt Matthias Klar, Gefahr für Spaziergänger brächten. Wenn sie nicht gefällt würden.

Trockenheit, Schrägstand, Umwelteinflüsse

„Zum Teil weisen die Bäume Schrägstand auf, manche sind durch Trockenheit und andere Umwelteinflüsse so krank, dass wir sie fällen lassen“, sagt der Experte. Und fügt hinzu: Sicher habe das auch mit dem Klimawandel zu tun. Bei der Nachschau sei auch ein zertifizierter Baumkontrolleur dabei gewesen.

Bei den Altbuchen sehe es insgesamt nicht gut aus. „Auf Altbuchen gebe ich nix mehr“, erklärt Klar. Im Einsatz bei der Fällung sei der Dortmunder Baumdienst Breuker.

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