Im Umweltausschuss gab es einen Überblick über Fäll- und Pflanzaktionen

Alter Friedhof

Baumfällungen, aber auch Ersatzpflanzungen, standen im Umweltausschuss auf der Tagesordnung. Auch der alte Henrichenburger Friedhof war dabei wieder ein Thema.

Castrop-Rauxel

, 16.02.2019, 18:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Umweltausschuss gab es einen Überblick über Fäll- und Pflanzaktionen

Ein Kirschbaum an der Ecke Dortmunder Straße/Beethovenstraße ist krank und wird gefällt. © Schlehenkamp

In der Einwohnerfragestunde zu Beginn des Umweltausschusses am Dienstagabend erneuerte Leonore Schröder ihre Kritik an den Arbeiten der Stadt neben der neuen Kita an der Hedwig-Kiesekamp-Straße und stellte einen Fragenkatalog zur „Totalausräumung des Friedhofs in Henrichenburg“.

Frage, ob Bebauung ausgeschlossen ist

Unter anderem möchte sie wissen, welche glaubhafte Versicherung Politik und Verwaltung geben können, dass die ehemalige Kita-Fläche und der alte Friedhof, die im Grünzug E liegen, tatsächlich nicht bebaut werden. Sie soll darauf eine schriftliche Antwort bekommen.

In seinem Bericht über städtische Fällaktionen und Anpflanzungen skizzierte Klaus Breuer, Chef des Bereichs Stadtgrün und Friedhofswesen, noch einmal die Gründe für den Eingriff. Und räumte es als sein Versehen ein, dass die Fällaktionen vorab nicht kommuniziert wurden. „Wir hatten das schon lange auf dem Plan“, sagte Breuer. Die Information darüber in der November-Sitzung sei durchgegangen.

Bäume werden gefällt, Bäume fallen

Die erfreuliche Nachricht: Es sollen 53 Bäume gepflanzt werden, darunter fallen auch die drei Ersatzbirnbäume an der Grundschule Alter Garten. Die mickerigen Bäume hinter der Willy-Brandt-Gesamtschule werden mit Hilfe des Energiefonds ausgetauscht.

Weitere Bäume fallen

  • an der Breslauer Straße, wo sich das Wurzelwerk dreier Platanen zur gefährlichen Stolperfalle für Fußgänger entwickelt hat und die Baumscheiben künftig auf der Straße errichtet werden sollen,
  • an der Dortmunder Straße/Beethovenstraße, wo eine Kirsche krank ist,
  • am Rennbahn-Biotop, wo eine Kastanie kein Entwicklungspotenzial mehr besitzt,
  • am Wanderweg zum Cottenburgwald, wo eine Esche krank ist.
  • Am Hügel, wo eine Robinie sich zur Fahrbahn neigt und der Baum vergreist ist und
  • an der Rennbahn, wo eine Pappel einen dicken Hohlraum im Stamm aufweist.
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