Impftermine für die nächste Altersgruppe: Diese Jahrgänge sind jetzt dran

Coronavirus

Das NRW-Gesundheitsministerium hat es Donnerstag beschlossen: Nun können alle Menschen, die 1943 oder früher geboren sind, Impftermine im Impfzentrum vereinbaren. So funktioniert es.

Castrop-Rauxel

, 09.04.2021, 11:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Impfstoffe von Astrazeneca und von Biontech wurden in dieser Woche in der Arztpraxis von Holger Knapp in Ickern verabreicht. Er und sein Praxiskollege impften damit Hunderte Castrop-Rauxeler.

Impfstoffe von Astrazeneca und von Biontech wurden in dieser Woche in der Arztpraxis von Holger Knapp in Ickern verabreicht. Er und sein Praxiskollege impften damit Hunderte Castrop-Rauxeler. © Patricia Böcking

Ab sofort gilt: Die Geburtsjahrgänge 1942 und 1943 können einen Impftermin im Impfzentrum des Kreises Recklinghausen buchen. Wie das NRW-Gesundheitsministerium am Donnerstag beschlossen hat, können jetzt alle Bürger, die 1943 oder früher geboren sind, im Buchungsportal der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) online Termine ausmachen. Bisher war dies für die 79-Jährigen (und älter) möglich.

Jetzt lesen

„Wir kommen sehr gut voran: Seit Dienstag wurden in Westfalen-Lippe knapp 86.000 Termine für Bürger ab 79 Jahren vergeben“, sagt KVWL-Vorstand Dirk Spelmeyer. „Alleine Freitagmorgen wurden schon fast 20.000 weitere Termine

für alle Impfwilligen ab dem Geburtsjahrgang 1943 verbucht.“

Auch Partner können mitgehen

Die Impftermine können entweder online unter www.116117.de oder telefonisch unter Tel. (0800) 116 117 02 vereinbart werden. Partner-Impftermine sind möglich. Das Alter des Lebenspartners ist dabei nicht entscheidend – wichtig ist, dass der Termin für den Lebenspartner aktiv gebucht wird.

Jetzt lesen

Auch das Impfen in den westfälisch-lippischen Arztpraxen schreitet – trotz einer sehr limitierten Impfstoffmenge – voran: In den ersten drei Tagen wurden fast 73.000 Patienten von ihrem Arzt geimpft. „Wenn die Praxen jetzt noch ausreichend Impfstoff bekommen würden, könnte die Impfkampagne mächtig an Fahrt aufnehmen“, sagt der KVWL-Vorstand.

14,2 Prozent haben schon eine Erstimpfung erhalten

Mittlerweile wurden über die Impfzentren, die mobilen Teams und die niedergelassenen Ärzte in Westfalen-Lippe rund 1,6 Millionen Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht. Die Impfquote im Kreis Recklinghausen liegt nun bei 14,2 Prozent (mindestens Erstimpfungen).

Jetzt lesen
Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt