In Castrop-Rauxel sind wieder mehr Taschendiebe unterwegs

Diebstahl

Während des Corona-Lockdowns ging die Zahl der Taschendiebstähle zurück. Auf den Straßen war wenig los und für Taschendiebe nichts zu holen. Das ändert sich aber gerade wieder, warnt die Polizei.

Castrop-Rauxel

von Inka Hermanski

, 22.08.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Polizei warnt vor Taschendieben.

Die Polizei warnt vor Taschendieben. © Arno Burgi/dpa (Symbolbild)

In der ersten Jahreshälfte hatten Taschendiebe in Castrop-Rauxel keine Chance. Vielerorts blieben aufgrund des Lockdowns Geschäfte geschlossen, Großveranstaltungen wurden abgesagt und auch Busse und Bahnen blieben leer.

„Schlechte Zeiten also für Taschendiebe, die sich gerne im Gedränge aufhalten, wo Körperberührungen oder kleine Rempeleien nicht weiter auffallen“, erklärt die Pressesprecherin der Polizei Recklinghausen, Annette Achenbach.

Abstand hilft auch gegen Taschendiebe

Zwar wurden in der ersten Jahreshälfte dennoch 64 Taschendiebstähle gemeldet, vergleiche man aber beispielsweise die Zahlen des Monats April fällt auf: „Im April 2020 wurden nur 3 Taschendiebstähle gemeldet, im Vorjahr waren es in diesem Monat 10“, sagt Achenbach.

Doch die Polizei warnt: „Nachdem Corona längere Zeit für geringere Fallzahlen gesorgt hat, gehen die Zahlen jetzt wieder nach oben.“

So schützen Sie sich vor Taschendiebstählen:

„Sie sollten keine großen Bargeldbeträge mitnehmen und Portemonnaie, Kreditkarten und persönliche Papiere möglichst in verschlossenen Innentaschen aufbewahren. Handtaschen sollten grundsätzlich verschlossen am Körper getragen werden“, rät die Polizei.

Taschendiebe würden häufig im Team handeln, nach dem Motto: Einer lenkt ab, der andere greift zu. Daher ruft die Polizei zu Wachsamkeit auf.

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