In diesem Jahr fallen Bäume auf 35,5 Hektar

CASTROP-RAUXEL Die Wirtschaftsflaute schlägt auch eine Kerbe in den Umsatz der Waldbewirtschaftung. Wie RVR-Förster Matthias Klar im Umweltausschuss betonte, laufe die Holzabnahme sehr zögerlich.

von Von Tatjana Beck

, 05.03.2009, 06:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
In diesem Jahr fallen Bäume auf 35,5 Hektar

Auch 2009 stapelt sich wieder das Holz.

In den vergangenen zehn Jahren, verdeutlichte Klar bei der Vorstellung des für dieses Jahr geplanten Programms in den Wäldern, habe der RVR rund 90 000 Bäume und Sträucher gepflanzt, wobei die Bäume ein Maß zwischen 1,20 und 1,40 Metern hatten.

2009 sind folgende Bestandspflegemaßnahmen angesagt:

Beerenbruch : 6,7 Hektar, alte Rotbuchen, Eschen und Hainbuchen.

Grutholz : insgesamt 9 ha mit Rotbuchen, Roterlen, Birken und Stieleichen.

Nierholz Castroper Holz : 8,7 ha, Roterle, Birken, Pappeln, Stieleichen. : 11 ha, Bergahorn, Esche, Stieleiche, Laubmischbestände Stieleiche, Rotbuche, Hainbuche und Roteiche.

Fällungen auf 35,5 ha Unterm Strich sind Baumfällungen auf 35,5 ha geplant, also auf fast einem Zehntel der Waldfläche des RVR in Castrop-Rauxel. Auf rund 17 ha kommen Unternehmer zum Zuge, auf 18 ha rückt RVR-eigenes Personal den Bäumen an den Kragen. Die Unternehmer, erklärte Klar auf Nachfrage von Udo Behrenspöhler (SPD), verführen nach einem genau festgelegten Plan.

Aufforsten im großen Stil Nach der Fällung der Pappeln im Nierholz, Castroper Holz und am Haus Vörde im Herbst 2008 will der RVR in diesem Frühjahr in großem Stil aufforsten - mit 4600 Eschen, 2400 Hainbuchen, 500 Rotbuchen und 250 Vogelkirschen.

Der Einsatz von Rückepferden, sagte Klar, komme allenfalls noch für eine Erstdurchforstung in Frage. Die Euphorie für die Pferde im Wald habe merklich nachgelasssen. Klar: "Ein Pferd ist eben keine Maschine." abi

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