Jetzt wird der Kanal gesperrt

Düker-Baustelle

HENRICHENBURG Im Zuge der Baumaßnahmen zum Neubau des Emscher-Durchlasses müssen in den kommenden Tagen auch nachts Arbeiten auf dem Rhein-Herne-Kanal erfolgen.

16.10.2009, 13:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Der alte Düker wird ersetzt.

<p>Der alte Düker wird ersetzt.

Zur Herstellung der sogenannten "Einschwimmrinne" im Kanal, in die der neue Durchlass später eingeschwommen und abgesenkt wird, wird jetzt das Einbringen von Spundwänden im Kanalquerschnitt erforderlich.

Vibrieren statt schlagen Dazu werden die Spundwandtrassen zunächst durch Auflockerungsbohrungen vorbereitet. Dies dient der leichteren Einbringung der Spundwände selbst und sorgt unter anderem dafür, dass diese nicht durch ein lärmintensives schlagendes Verfahren eingebaut werden müssen. Stattdessen können die Wände lärmarm "einvibriert" werden.

Rund um die Uhr arbeiten Da diese Baumaßnahmen nicht unter laufender Schifffahrt zu erledigen sind, wird der Rhein-Herne-Kanal für die Dauer der Arbeiten im Baustellenbereich voll gesperrt. Um die Schifffahrtssperren so kurz wie möglich halten zu können, wird dann rund um die Uhr gearbeitet.

Zwei Abschnitte Der erste Arbeitsabschnitt mit den Auflockerungsbohrungen beginnt mit der Einstellung des Schleusenbetriebs am 18. Oktober um 22 Uhr und dauert bis zum 20. Oktober um 6 Uhr morgens. Im zweiten Arbeitsabschnitt werden dann die Spundwände montiert. Diese Sperrung beginnt am 25. Oktober um 22 Uhr und dauert bis zum 27. Oktober um 6 Uhr.

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