Die Schlössers in „Beat the Box“: Hätte mal lieber der Karsten geworfen

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In der ersten Folge der neuen Vox-Staffel von „Beat the Box“ ging es für Jörg und Karsten Schlösser aus Castrop-Rauxel um Wissen und Geschicklichkeit. Der Lohn: Viel Spaß, wenig Gewinn.

Castrop-Rauxel

, 15.11.2020, 21:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sagen wir es mal so: Jörg hätte lieber den Karsten machen lassen sollen. Auch wenn Jörg mal Torwart gewesen sein will. Worum es hier eigentlich geht? Jörg und Karsten Schlösser hatten am Sonntag (15.11.) ihren ersten Auftritt in der neuen Staffel der Vox-Quizreihe „Beat the Box“.

Im direkten Duell mit drei anderen Teilnehmer-Grüppchen musste sich das Ehepaar, das in der Europastadt vor allen Dingen von den Terrortucken und der Aids-Gala bekannt sein dürfte, insgesamt sieben Aufgaben stellen, die in einer Box zu ihnen nach Hause gekommen waren.

Sekt, Würstchen und viel Spaß

Verfolgt von einem Vox-Kamerateam, versuchten die Schlössers nun, an ihrem Esstisch die sieben Aufgaben zu erfüllen. Für eine erfüllte Aufgabe gab es 50 Euro, die siebte und letzte Aufgabe hätte 150 Euro gebracht. Insgesamt hätten der 53-jährige Jörg und der 49-jährige Karsten, der als Haarstylist beim Friseur Wagener arbeitet, also in gut 45 Minuten Show also 800 Euro gewinnen können.

Wenn, ja wenn die beiden neben viel Spaß, zwei Gläsern Sekt, jeder Menge Frankfurter Würstchen (für Jörg) und einer Schale Popcorn auch ein bisschen mehr Glück gehabt hätten.

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Und wenn Jörg lieber den Karsten rangelassen hätte. Aber das kommt noch ...

Bei der ersten Aufgabe scheiterten die Schlössers bei einer Schätzfrage, die auch so gar nicht in ihren Erfahrungshorizont passt. Wohin gucken Frauen bei einem nackten Mann zuerst? Gesicht, Bauch oder Penis? Als bekennende Schwule keine leichte Aufgabe, wie Karsten richtig einwarf. Und so lag man dann auch klar daneben. Frauen gucken nämlich auf? Richtig, den Bauch.

50 Euro für drei Fußballer-Gesichter

Hätte Karsten dann in der zweiten Runde nicht sein geballtes Fußballer-Fachwissen eingebracht, hätte es auch bei dieser Aufgabe daneben gehen können. So aber erkannte er auf Bildern, auf denen die Gesichter von Fußballstars und deren Gattinnen verschmolzen wurden, Mats Hummels und Thomas Müller, während Jörg noch Marco Reus enträtseln konnte. Aufgabe gelöst. Die ersten 50 Euro.

Hinzu kamen dann in den Spielen 3, 4, 5 und 6 leider nur noch weitere 50 Euro. Beim letzten Spiel hätte Jörg dann aber alles noch zum Guten wenden können. Wenn er denn mit einer von drei von den bekannten essbaren „Weißen Mäusen“ aus zwei Metern Entfernung eine Mausefalle getroffen hätte. Oder die Werferei seinem Gatten überlassen hätte.

„Weiße Mäuse“ gingen alle daneben

Tat er aber nicht. Stattdessen schmiss er drei Mäuse vorbei. Und Aus die Maus. Und ein echter Triumphblick bei Karsten, als der im ersten Versuch die Mausefalle traf. Leider außer Konkurrenz, und so blieb es bei 100 Euro und viel Gelächter für das Castrop-Rauxeler Paar.

Aber die nächste Folge steht ja schon am kommenden Sonntag um 19.15 Uhr bei Vox auf dem Programm. Dann vielleicht mit mehr Glück.

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