Keine durchgehende Umweltzone

CASTROP-RAUXEL Die Umweltzonen stehen vor der Tür. Das gilt für die große Zone Ruhr, das gilt aber auch für die Dortmunder Umweltzone. Nur eine große Einheit sollen sie nicht sein, wie jetzt der Arnsberger Regierungspräsident Helmut Diegel versicherte.

von Von Oliver Vollmerich und Thomas Schroeter

, 21.01.2008, 17:14 Uhr / Lesedauer: 1 min

In Bochum markiert die nördliche Stadtgrenze die Verbotszone, sie geht im Süden bis Weitmar, im Westen bis Wattenscheid, im Osten bildet Kornharpen den Endpunkt. In Herne deckt die Fahrverbotszone das gesamte Stadtgebiet ab.

In Bochum markiert die nördliche Stadtgrenze die Verbotszone, sie geht im Süden bis Weitmar, im Westen bis Wattenscheid, im Osten bildet Kornharpen den Endpunkt. In Herne deckt die Fahrverbotszone das gesamte Stadtgebiet ab.

Und in Castrop-Rauxel teilt die geplante Umweltzone, die hier schon am 1. September Wirklichkeit werden könnte, die Stadt in zwei Hälften. Ab September kommt dabei der B 235 eine besondere Bedeutung zu: sie bildet die Grenze für diese Zone. Vom Anschluss der A2 in Henrichenburg im Norden, bis in den tiefen Süden nach Merklinde.

Pläne treten im Herbst in Kraft

In Kraft treten sollen die Fahrverbotszonen frühestens zum 1. Oktober. Zuvor soll der Entwurf des Luftreinhalteplans Östliches Ruhrgebiet ab 15. Februar öffentlich ausgelegt werden. Am 15. Mai soll er in Kraft treten. Von einem Fahrverbot wären dann ausschließlich Fahrzeuge betroffen, die keine Schadstoffplakette bekommen. Mit grünen, gelben und roten Plaketten haben Bürger freie Fahrt.

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