Kinderarmut anpacken

CASTROP-RAUXEL Kinderarmut ist längst kein Randthema mehr. Nicht in Deutschland und auch nicht in Castrop-Rauxel. Schließlich lebt hochgerechnet mindestens jedes zehnte Kind in Armut oder am Rande der Armut.

08.01.2008, 16:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kinderarmut anpacken

Und so befasst sich jetzt  das Soziale Forum in Kooperation mit dem Kolping-Bezirksverband am Donnerstag, 17. Januar, ab 20 Uhr im Gemeindezentrum Heilig Kreuz an der Wilhelmstraße mit dieser Thematik.

Von "Hartz 4" leben in Castrop-Rauxel etwa 8000 Menschen, dies sind mehr als 10 Prozent aller Einwohner der Stadt, davon 2000, die unter 15 Jahre alt sind. Hinzu kommen noch viele Menschen, die von anderen Sozialleistungen leben oder deren Einkommen so gering sind, dass sie wirtschaftlich "Hartz 4"-Empfängern fast gleich gestellt werden können.

 Welche Zusammenhänge sich aus dieser Armut gerade für Kinder und Jugendliche ergeben, soll im Rahmen einer Podiumsdiskussion aus Fachleuten, die sich auf diesem Gebiet aus der Praxis heraus auskennen, erläutert werden. Anschließend findet eine Diskussion mit allen Besuchern statt, in der auch Lösungsansätze formuliert werden sollen. Möglicherweise soll daraus wieder ein Kolping-Hilfsprojekt erwachsen.

Podium mit vielen Fachleuten

 An der Podiumsdiskussion nehmen teil die Erste Beigeordnete Petra Glöß, für den Caritasverband Silvia Engemann, die Kompetenzagentur aus dem Haus der Jugend und Familie mit Corinna Erb und Ralf Gödeke, sowie der Sozialwissenschaftler und Grünen-Politiker Georg Wegner. Georg Soegtrop, Geschäftsführer des Kolpingbezirksverbands: "Wegen der großen Bedeutung des Themas hoffen wir möglichst viele interessierte Bürgerinnen und Bürger begrüßen zu können."

Das Soziale Forum ist ein lokaler Arbeitskreis von Sozialverbänden, u.a. mit Caritas, Diakonie, AWo und anderen Beschäftigungsträgern. Chefin ist Petra Glöß.

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